Archiv für den Monat März 2015

Rezension: Kampf um den Arkenstein

Pegasus Spiele waren so nett, mir ein Rezenionexemplar von „Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere: Kampf um den Arkenstein“ zu schicken. Ich hab’s zum Spieltreff mitgenommen und mit kritischem Geist gespielt.

Kampf_um_den_Arkenstein

Spielinhalt

Das Spiel
Bei Kampf um den Arkenstein versuchen sich zwei bis vier Spieler durch Taktik, Bluff und ein wenig Glück im Gerangel um den kostbaren Juwel auszustechen.
Kampf um den Arkenstein basiert auf dem sehr erfolgreichen Spiel Loveletter.
Das Spiel besteht aus lediglich 17 Karten und hölzernen Krönchen, um die Siegpunkte zu zählen. Jeder Spieler erhält eine Karte. Jede Karte hat einen Wert von Null bis Acht und eine Sonderfähigkeit. Der Spieler, der an der Reihe ist, zieht vom Nachziehstapel eine zweite Karte und muss nun eine seiner beiden Handkarten ausspielen. Gewonnen hat derjenige, der am Ende die Karte mit dem höchsten Kartenwert auf der Hand hat oder als letzter übrig ist.

Im Spielverlauf können die Schatzjäger dafür sorgen, dass ihre Konkurrenten aus der Runde ausscheiden. Dazu bedienen sie sich der Fähigkeiten der Charaktere. Spielt ein Spieler beispielsweise Smaug aus, darf er raten, welche Karte ein Mitspieler auf der Hand hält. Rät er richtig scheidet dieser aus. Von jeder Karte ist bekannt, wie oft sie im Spiel vorkommt und je länger die Partie dauert desto einfacher wird es, die Karten der Mitspieler zu erraten und die eigenen Siegchancen zu berechnen.
Smaug ist die gefährlichste Karte im Spiel. Sie ist fünf mal im Deck enthalten und der Spieler der sie anwendet geht selber kein Risiko ein. Riskanter ist da schon der Einsatz von Legolas oder Tauriel. Die beiden Elben erlauben es dem aktiven Spieler seine noch verbliebene Handkarte mit der eines Mitspielers zu vergleichen, wobei derjenige mit dem niedrigeren Wert die Runde verlassen muss. Gut wer bis hierhin aufgepasst hat und weiß, dass er die höchste verbliebene Karte im Spiel auf der Hand hält. Gandalf gewährt dem Spieler für eine Runde Schutz vor solchen Attacken. Bard der Bogenschütze erlaubt es, einen Blick auf die Karte eines Mitspielers zu werfen. Dieser ist jetzt in der Zwickmühle: Hat sein Gegenspieler mit Bard eine hohe Karte entdeckt und in der nächsten Runde vielleicht Smaug auf der Hand? Dann muss sich der Spieler zur Sicherheit wohl lieber von der hohen Karte trennen. Blöd nur, wenn es gerade der Arkenstein ist, mit Acht die höchste Karte im Spiel. Dieser hat die unangenehme Regel, dass der Spieler, der diese Karte ablegt, sofort ausscheidet.

Trotz der einfachen Regeln bietet das Spiel eine gute Portion Bluff und Taktik, ohne zu viel Grübelei zu fordern.

Thema und Design
Das Hobbit Thema wurde dem Spiel ein wenig übergestülpt. Verwirrend ist beispielsweise, dass es eine Karte mit dem Titel „Kili der Zwerg und Fili der Zwerg“ gibt. Diese Karte kommt zweimal im Spiel vor. Die beiden Elben Tauriel und Legolas bekamen jeweils eine eigene Karte spendiert, die aber vom Kartenwert und der Funktion exakt gleich sind. Die Elben entsprechen dem Baron im original Loveletter. Da beide Elben aber als einzelne Karten gekennzeichnet sind, bleibt es nicht eindeutig geklärt, ob beim Erraten der Handkarte exakt der Name der Karte oder der Kartenwert bzw. Typ genannt werden muss. Eine eindeutige Klärung in den Regeln fehlt.
Neu hinzugekommen ist die Karte „Der eine Ring“. Sie hat keine Entsprechung in Loveletter. Der Ring hat den Wert Null, erst bei der Endabrechnung zählt er als eine Sieben.
Die Karten sind hochwertig gestaltet. Sie sind größer und stabiler als normale Spielkarten. Die Illustrationen sind stimmig und gut gemacht. Jeder Charakter hat unter dem Regeltext der Karte noch ein kleines Filmzitat stehen. Mir persönlich hat es der Kartenrücken angetan – auf ihm ist der Kartenausschnitt mit dem einsamen Berg abgebildet.
Ein kleiner Fehler ist uns beim Spielen aufgefallen: Auf der Übersichtskarte, die jeder Spieler erhält, steht, dass es Smaug insgesamt viermal im Spiel gibt. Tatsächlich ist die Karte aber fünfmal enthalten, wie es auf den Spielkarten auch korrekt im kleinen Kreis unter dem mit dem Kartenwert vermerkt ist.

Für wen ist das Spiel?
Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere: Kampf um den Arkenstein ist ein Familienspiel, dass sowohl Gelegenheits- als auch Vielspielern Spaß macht. Es lässt sich schnell erklären und spielen. Die Spieldauer kann beliebig variiert werden, da man in der Regel mehrere schnelle Runden spielt, bis jemand die zuvor festgelegte Anzahl an Siegen erreicht hat.
Das Loveletter jetzt im Hobbit Gewand daherkommt macht das Spiel weder besser noch schlechter. Wer Loveletter bereits hat brauch den „Hobbit-Loveletter“ nicht wirklich. Wem die Aufmachung von Loveletter bisher zu kitschig war, hat nun die Chance ein wirklich gutes Spiel mit weniger Kitsch zu bekommen.
Auf der Pegasus Homepage könnt ihr euch die Regeln herunterladen und vor dem Kauf reingucken.

Krone

Krone

Link: Kampf um den Arkenstein auf der Pegasus Homepage (externer Link im neuen Tab)

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Pen and Paper für Headbanger

Ihr seid unmusikalisch, wollt aber trotzdem erleben wie es ist, sich mit seiner Heavy Metal Band nach oben durchzubeißen?
Mit dem Pen and Paper Rollenspiel Umläut soll dies nun auf deutsch möglich werden.
Ralf Siedeck (aka Tequila, Betreiber des Shops Fischkrieg, Mitarbeiter des Heidelberger Spieleverlags und Metal Head) möchte das Spiel mit einer deutschen Übersetzung hierzulande an den Start bringen. Bei dem Vorhaben soll ihm ein Crowdfunding über die Plattform Startnext helfen.
In dem Spiel, ohne Spielleiter und Würfel, übernimmt jeder Spieler eine Heavy Metal Band und versucht über das Konfliktspiel diese nach vorne zu bringen.

ach, lasst euch das doch einfach direkt von Ralf erzählen:

Das einfache Regelwerk kostet in der Kampagne 14,99 €, die auf 100 Exemplare limitierte Deluxe Version für 49,95 € soll in einem Holzkasten liegen, mit ein paar Goodies oben drauf.
Ralfs Projekt kann noch bis zum 29.03.2015 um 23:59 Uhr auf Startnext unterstützt werden.
Wer das Projekt gut findet aber keine Lust auf das Spiel hat, findet dort auch Merchandise wie T-Shirts, Bierdeckel und CDs von Metal Bands, die Ralf bei dem Projekt unterstützen.

Link: Umläut auf Startnext (externer Link in neuem Tab)

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Mehr schreckliche Dinge: Ancient Terrible Things bekommt Erweiterung

Auf der SPIEL im Oktober 2014 bin ich über das Würfelspiel Ancient Terrible Things gestolpert (siehe hier).
Nun bekommt das Würfelabenteuer eine Erweiterung. Die Pleasant Company fährt derzeit eine Kickstarter-Kampagne um Ancient Terrible Things: The Lost Charter zu finanzieren.

AncientTerribleThingsLostCharter

Work in Progress Inhalt der Erweiterung

Zusätzlich soll die 2nd Edition des Grundspiels finanziert werden. Die 2nd Edition wird ein paar Verbesserungen zur ersten Edition erhalten.

AncientTerribleThings2ndEd

Inhalt der 2nd Edition

Eine gute Nachricht gibt es für all diejenigen, die das Spiel lieber auf Deutsch hätten: Feuerland Spiele wird mit Alte, dunkle Dinge eine deutsche Lizensausgabe herausbringen.

FeuerlandBlueLabel

Das neue „Blue Label“ von Feuerland Spiele

Derzeit kann man sich für das Spiel bei Feuerland Spiele in eine unverbindliche Vorbesteller-Liste eintragen lassen und wird kontaktiert, sobald das Spiel in Druck geht.
Alte, dunkle Dinge wird bei Feuerland Spiele unter dem „Blue Label“ laufen. Mit diesem Label will Feuerland Spiele in Zukunft Titel kennzeichnen, die mehr auf Glück als auf Strategie setzen.

Links: Ancient Terrible Things: The Lost Charter Kickstarter, Feuerland Spiele (externe Links in neuen Tabs)

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Für die LARPzeit in die Tasten gehauen

Nicht nur im aktuellen Tabletop Insider könnt ihr derzeit einen Artikel von mir lesen, auch für die frische Ausgabe der LARPzeit habe ich in die Tasten gehauen.
Mit meinem Do-It-Yourself Artikel „Münzen handgemacht“ stech ich in der Ausgabe #47, in der sich sonst fast alles um „Liebe, Sex & Larp“ aber etwas heraus.

LARPzeitMuenzenhandgemachtTeaser

Wer auf fünf Seiten von mir erfahren will, wie sich Larp-Münzen und andere kleine Dinge aus Zinn zu hause selber gießen lassen, muss sich die Zeitschrift allerdings selber im Laden kaufen.
Und wenn mein Artikel nicht Anreiz genug ist: Erwähnte ich, dass das Thema der Ausgabe „Liebe, Sex & Larp“ ist?

Für die kommende Ausgabe hab ich mich erneut hinter die Werkbank geklemmt. Hier mal ein kleiner Teaser:

WorblaLARPzeitTeaser

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Hobbit Letter Love… wait what?!

Im Spiel Love Letter geht es darum, der Prinzessin einen Liebesbrief zu überbringen.
Die Spieler stechen sich dabei mit den Charakteren ihrer Handkarten aus, bis nur noch einer übrig bleibt. Im Laufe des Spiels werden immer mehr Karten bekannt, was das Erraten der gegnerischen Handkarten erleichtert. Eine Runde ist schnell vorbei und macht Lust darauf, direkt mehrere Partien hintereinander zu spielen.

Love Letter

Der moderne Klassiker: Love Letter

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Beim Hobbit gibts Kronen statt Herzen

Nun bringt Pegasus Spiele eine neu Variante des beliebten Kartenspiels auf den Markt:
Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere: Kampf um den Arkenstein
Hier versuchen die Spieler nicht einen Liebesbrief zu überbringen sondern an den Arkenstein zu gelangen. Statt dem höfischen Personal aus Love Letter bedienen sich die Kontrahenten der Charaktere aus dem Film. Mit neuen Charakteren und einer Karte mehr sollen auch Loveletter Veteranen beim Kampf um den Arkenstein auf ihre Kosten kommen.

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Der Hobbit Kampf um den Arkenstein

Meine Einschätzung: Kitsch runter, Franchise hoch. Wem das Thema von Love Letter bisher zu kitschig war, sollte dringend mal Kampf um den Akrenstein ausprobieren. Das Spielprinzip von Love Letter ist nämlich wirklich klasse.

Link: Pegasus Spiele (externer Link in neuem Tab)

Bilder: Pegasus

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Nerf goes Action-Sport

Auf der New York Toy Fair hat Hasbro eine neue Nerf Produktlinie präsentiert.
Im Gegensatz zu den bisherigen Nerf-Shootern schießen die Nerf Rival Kanonen mit kleinen Schaumstoff-Kugeln, die an Golfbälle erinnern. Die dellige Oberfläche stabilisiert den Flug der Kugeln.
Die Kugeln sollen mit etwa 70mph (ca. 113kmh) aus den Mündungen der Rival Blaster geschossen kommen.

NERF RIVAL ZEUS MXV-1200 Blaster

Hasbro plant die Markteinführung in den USA für den Herbst 2015.
Der große NERF RIVAL ZEUS MXV -1200 Blaster verschießt den Inhalt seines 12er Magazins dank Batterien automatisch. Die kleinere Variante, der NERF RIVAL APOLLO XV – 700 Blaster, hat ein Magazin für sieben Kugeln und muss vor jedem Schuss nachgespannt werden.
Beide Blaster werden in blau und rot erhältlich sein. Zeitgleich mit den Blastern will Hasbro blaue und rote Gesichtsmasken – ohne echte Schutzwirkung – und Vorratsbehälter für Kugeln auf den Markt bringen.
Mit den beiden Farben Blau und Rot möchte Hasbro die neuen Blaster in Richtung Team-Competition verlagern.

NERF RIVAL ZEUS MXV-1200 Blaster & Mask_lifestyle

Wenn die Blaster in der Praxis halten, was Hasbro verspricht, dürften die Rivals schnell auch in der LARP-Szene Einzug halten.
Bei Science-Fiction oder Endzeit LARP-Veranstaltungen werden oft Nerf Blaster genutzt, da diese keine besondere Schutzausrüstung der Teilnehmer erfordern. Bisher wurden die Flugeigenschaften der Nerf Darts im Freien viel bemängelt. Dies könnte sich mit der Rival Serie ändern.

Link: Hasbro (externer Link in neuem Tab)

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Amt oder kein Amt?

Eigentlich kein Amt, oder doch?

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Evil Kraken hat eine 13 minütige Vorschau auf die erste Folge der Steampunk-Webserie Ætherabgelegenheiten veröffentlicht.
Eigentlich soll das Amt seine Pforten erst ab Montag öffnen, doch schon am Freitag tummeln sich einige mehr oder weniger pflichtbewusste Beamte und Angestellte in den Amtsstuben.
Diese Vorschau-Episode gibt einen Ausblick auf das, was das Publikum in dieser ambitionierten No-Budget Steampunk Web-Serie noch so erwartet.

AetherangelgenheitenScreenshot

Den Film könnt ihr auf der Seite der Ætherangelegenheiten oder auf Youtube sehen. (externe Links in neuen Tabs)

Darüberhinaus sucht das Amt immer nach freiwilligen Helfern vor und hinter der Kamera. Infos dazu findet ihr hier. (externer Link in neuem Tab)

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International Tabletop Day 2015

Am 11. April 2015 ist es wieder soweit:
Will Wheaton ruft den International Tabletop Day aus.

Rund um den Globus sollen sich Gruppen zusammenfinden und gemeinsam Brett- und Kartenspiele spielen.
Idealerweise tragen die Gruppen ihre Treffen auf der Website zum International Tabletop Day ein und öffnen ihre Tore für weitere Mitspieler.
Die Veranstaltungen sollen gerne auch in Wort und Bild dokumentiert werden und über öffentliche Netzwerke mit aller Welt geteilt werden.

InternationalTabletopDay

Das Event soll die Begeisterung für Spiele in neue Sphären tragen.

Link: International Tabletop Day (externer Link in neuem Tab)

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Und sonst so? Artikel schreiben!

Was macht der fleißige Betreiber dieses Blogs (haha, fleißig…) so, wenn er nicht eine gepflegte Fantastik-Kultur im Netz unterstützt?
Er schreibt für klassische Print Magazine.
Gerade könnt ihr z.B. in der Aktuellen Ausgabe des Tabletop Insider eine Systemvorstellung des Tabletop-Spiels Warzone lesen.

WarzonArtikelCollage

Der Artikel umfasst insgesamt vier Seiten. Dafür müsstet ihr aber in die nächste Bahnhofbuchhandlung oder euren Tabletop-Händler gehen und euch das Heft kaufen.
Ja ja, fiese Werbung, ich würde euch gerne den kompletten Artikel hier zeigen aber da würde mir der Chefredakteur eine böse Blutgrätsche verpassen – mit Morgenstern.

Weitere Infos und wo ihr den Tabletop Insider kaufen könnt erfahrt ihr auf der Tabletop Insider Homepage. (externer Link in neuem Tab)

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