Escape-Room-Spiele in der LARPzeit

Escape Rooms für zu Hause trenden gerade bei den Brettspielverlagen. Die Spiele sollen das Flair der Live Escapes, bei denen eine Gruppe von Spielern 60 Minuten Zeit hat, um durch das Lösen von Rätseln aus einem Raum zu entkommen, für den heimischen Spieltisch einfangen. Für die LARPzeit habe ich in einer netten Runde drei solcher Spiele ausprobiert. Neben den Eindrücken von den Spielen, habe ich zudem ein wenig darüber philosophiert, wie sich die Rätsel auch für das Live-Rollenspiel umsetzen lassen.

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Den Artikel findet ihr in der aktuellen Ausgabe der LARPzeit #55. Das Heft bekommt ihr im Fachhandel, in der Bahnhofsbuchhandlung und direkt über die Website des Zauberfeder Verlags.

Link: Zauberfeder Verlag (externer Link im neuen Tab)

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Frostgrave-Platte – Finale im Tabletop Insider

Drei Tabletop Insider Ausgaben und eine Role Play Convention hat es gedauert – nun ist die Frostgrave-Spielplatte endlich fertig.
Wer im Januar auf der Szenario war oder sich die Bilder dazu anschaute, der hat den Spieltisch zwar schon gesehen, doch im aktuellen Tabletop Insider beschreibe ich endlich den letzten Bauabschnitt. Dieser bestand vor allem aus Schnee, Schnee und Schnee. Viel Natron-Pampe wurde verspachtelt und verkleckst, damit Frostgrave richtig schön eisig aussieht. Hinzu kamen noch ein paar Details und Schönheitskorrekturen.
Damit ist die Platte an sich spielbereit und wurde auch bereits gut eingesetzt. Mit der Zeit wird aber noch kleines, modulares Gelände, wie Mauern, hinzukommen. Bei Frostgrave brauchen die Minis nämlich ordentlich Deckung, um nicht von Schützen oder Fernkampfzaubern aus den Socken geschossen zu werden.

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Der aktuelle Tabletop Insider #19 ist im Fachhandel oder in der Bahnhofsbuchhandlung erhältlich.

Rückblick: Teil 1, Teil 2.

Link: Verlagsseite des Tabletop Insiders (externer Link in neuem Tab)

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Review: Totenstadt

Totenstadt – Im Gänsemarsch durch die Apokalypse

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Gibt es eigentlich genug Zombie-Spiele? Vermutlich nicht. Doch anstatt Figuren über einen Spielpan zu schieben, läuft bei Totenstadt alles mit Spielkarten und Würfeln ab. Nachdem ich mir von den sympathischen Machern auf der SPIEL 2016 das Spielprinzip erklären ließ, erreichte mich auch ein Rezensionsexemplar der Deluxe-Version.

 

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Leider war die Qualität der Fotos vom Testspiel so schlecht, dass ich den Spielaufbau für den Artikel noch einmal nachgestellt habe.

Kurzübersicht:
Autoren: Florian Möller und Gunnar Sadlowski
Verlag: Blood ’n Brain
Spieler: 1 – 6
Dauer laut Hersteller: 45 bis 60 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahre

Worum geht’s?

Ein Meteoritenhagel hat die Menschheit an den Rand ihrer Existenz gebracht. Mit dem Gestein aus dem Weltall kam eine Seuche auf die Erde, die die meisten Menschen in Zombies, Mutanten oder einfach nur Verrückte verwandelte. Wer nicht betroffen war, suchte Schutz in unterirdischen Einrichtungen wie U-Bahnschächte. Kleine Trupps von Freiwilligen gehen nun an die Oberfläche, um dringend benötigte Ressourcen zu bergen.
Die Spieler in Totenstadt übernehmen die Rolle eines solchen Trupps und müssen sich bei ihrer Suche durch die widrigen Bewohner der Oberfläche kämpfen.

Wie spielt sich’s?

Jeder Spieler übernimmt die Kontrolle eines Söldners im Erkundungstrupp. Jeder Charakter hat seine eigenen Fähigkeiten, die ihm Weiterlesen

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Szenario 2017 – Mit Frostgrave auf Tour

Bild: Tabletop HdR

Bild: Tabletop HdR

Vom 13. bis zum 15. Januar fand die Szenario 2017 im Bonnheimer Hof bei Bad Kreuznach statt.
Die Tabletop-Convention hat sich aus dem Usertreff der Community zum „Herr der Ringe“-Tabletop entwickelt. Inzwischen steht die Veranstaltung allen Fantasy- und Historischen-Settings offen. Das Besondere an der Szeanrio ist, dass sie jedes Mal unter einem bestimmten Motto steht. Dieses Mal war es „Schatzjagd“. Da passte natürlich Frostgrave, bei dem Banden in einer verwunschenen Stadt nach Reichtümern suchen, perfekt. Also luden wir die Spielplatte ins Auto und Weiterlesen

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Handgemachtes für Brettspielfreunde

Ausnahmsweise mal ein kleiner Werbeblock.

Eine gute Freundin von mir ist Handwerklich tätig. Neben ihren tollen selbstgenähten Outfits und Kostümen hat sie nun eine Reihe von Ohrsteckern – oder nennt man das Ohrringe, egal, ob es tatsächlich Ringe sind? – angefertigt. Diese Ohrstecker verkauft sie nun in ihrem neuen DaWanda-Shop „Brummel Inc.“.

Neben Spielfiguren gibt es auch andere Spielsteine für eure Ohrläppchen, oder die eurer Beschenkten.

Brummel Inc. würde sich über einen Besuch von euch sicher freuen.

Und Weihnachten soll ja auch wirklich jedes Jahr kommen, immer so um den 24. Dezember rum.

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Link: Brummel Inc (externer Link in neuem Tab)

 

 

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Bier-Quest – Advents Special

In der Vorweihnachtszeit begebe ich mich auf eine spezielle Etappe meiner Bier-Quest.

Bier Quest

Episode X – Advents Special

Advent, Advent die Lampe brennt. Oder so.
Beim letzten Besuch im Getränkefachmarkt stieß ich auf den Bier-Adventskalender von Kalea. Kalea ist ein Unternehmen, die Biere kleinerer Brauereinen vermarktet und sie zum Beispiel eben als einen solchen Adventskalenders auf den Markt bringt. Oder in Form von Craft-Bier-Boxen und so weiter. Die meisten kennen den klassischen Bier-Adventskalender so: Man nehme einen 24er-Kasten, nagle ihn an die Wand und klebe Goldfoliensternchen auf die Kronkorken, die dann mit Nummern von eins bis vierundzwanzig beschriftete werden.
Nicht so bei diesem Kalender. Die Biere stammen von 24 kleineren deutschen Brauereien, die in handwerklicher Tradition brauen. Dazu kommen ein Tasting-Glas und eine kleine Tasting-Anleitung mit einer Tabelle, in der man seine Bewertungen eintragen kann. Für Digital-Natives gibt es natürlich eine passende App. Mit der App, aus der auch die Screenshots im Artikel stammen, lässt sich das Etikett der Flasche scannen, und schon werden Informationen zum Biertyp angezeigt. Einige der Biere sind Sondereditionen, teils extra für den Kalender abgefüllt.

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Dem Trinkpensum von einem Bier pro Tag hänge ich im Verhältnis eins zu zwei hinterher. Ich habe die Hoffnung, an den Wochenenden aufzuholen.
Als Abenteurer auf der Bier-Quest sehe ich es natürlich als Pflicht Weiterlesen

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Zeit für Adventskalender

Es ist der erste Dezember, also Zeit, das erste Türchen im Adventskalender zu öffnen.

Und es gibt zahlreiche davon im Netz, bei denen man etwas besonderes geboten bekommt oder an Gewinnspielen teilnehmen kann.
Ich hätte auch einen machen können, z.B. mit der Verlosung der 24 schönsten einzelnen Socken, die bei mir im Laufe des Jahres so aufgetaucht sind. Aber wer will das schon?

Daher hier ein paar Vorschläge (alle Links extern und in neuen Tabs):

Der Zauberfeder-Verlag hat wieder zwei Kalender gestartet. Einmal den von Zauberwelten-Online und den der LARPzeit.

Fans von Masters of the Universe können beim Planet-Eternia-Kalender ihr Glück versuchen, um Figuren und anderes Merchandise zu gewinnen.

Für Literaturfreunde hat der Hanser Verlag etwas besonderes im Angebot. 24 Autoren und Illsutratoren haben ihre Lieblingsbücher individuell gewidmet. Jeden Tag kann eines der Bücher gewonnen werden.

Literatur-Blogger Arndt Stroscher hat auf seiner Seite AstroLibrium einen literarischen Rätselkalender gestartet. Jeden Tag gibt es eine neue Frage zu einem Buch. Wer die Fragen beantwortet, kann diese bis zum 26. Dezember bei ihm einsenden und ein Lese-Paket gewinnen.

Brückenkopf-Online präsentiert jeden Tag bis Weihnachten ein besonderes Schmankerl aus dem Bereich Tabletop und Miniaturen.

Comic-Künstlerin und Illustratorin Schlogger bringt euch mit ihrer Liebsten Sprache durch den Dezember. Täglich illustriert sie ein Wort oder einen Ausdruck, den sie besonders schön findet.

Nicht wirklich ein Adventskalender aber trotzdem gibt es jeden Tag etwas zu sehen: Das NASA Bild des Tages.

Habt ihr noch Tipps, die ich hier aufnehmen soll?

Ich wünsche euch viel Erfolg bei den Gewinnspielen und eine angenehme Advents- und Weihnachtszeit.

PS: Ich habe mir übrigens einen Bier-Adventskalender gegönnt.

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Bier-Quest: Episode 9 – Historisches Emmer Bier

Die heutige Bier-Quest erscheint ausnahmsweise nicht am Freitag, sondern zum Frühschoppen am Sonntag.

Bier Quest

Episode 9 – Historisches Emmer Bier

 

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Diesmal lasse ich mich vom historischen Emmer Bier ins Mittelalter mitnehmen.
Emmer ist eine der ältesten Getreidesorten der Welt. Bereits 8.000 Jahre v.Chr. war es zusammen mit Einkorn bekannt. Im Laufe der Zeit wurde es allerdings von den ertragreicheren Getreide-Züchtungen wie Wiezen, Dinkel und Roggen, verdrängt. Heute spielt es in der kommerziellen Landwirtschaft keine Rolle mehr. Bis ins Mittelalter jedoch war Emmer Grundalge für Brot und Bier. Das Riedenburger Brauhaus bezieht Emmer und weitere Getreidesorten vom ökologischen Klostergut der Benediktinerabtei Plankstetten und von Bioland-Landwirten aus der Region.

Das naturtrübe, malzige Bier hat eine dunkle, braune Farbe. Die Nase wird von Malzaromen gekitzelt, die sich beim Probieren auch im Gaumen breit machen. Das 5,1% starke Bier schmeckt würzig aber dabei sehr mild, trotz kühler Lagerung hat es jedoch für meinen Geschmack wenig Kohlensäure, geht aber runter wie Öl.

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Das dunkle Bier offenbart erst im Licht seine wahre Färbung.

 

Vom Hintergrund her gibt es wohl kaum ein Bier, das besser zu einem mittelalterlichen Abenteuer passt, oder zu einer Runde Agricola. Auf einem LARP dürfte die Süffigkeit für ein paar schöne Stunden Biergenuss sorgen.

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Mir schmeckt das Bio-Bier, ich werde es gerne wieder trinken und vergebe für den Gesamteindruck drei Questmarker.
Denkt bitte dran: Die Wertung beruht ganz auf meinen persönlichen Vorlieben. Falls ihr eine andere Meinung zu dem Bier habt, diskutiert gerne in den Kommentaren. Ich nehme auch gerne Vorschläge für Biere, die es zu entdecken gilt, an.

Link: Riedenburger Brauhaus (externer Link in neuem Tab)

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Kalte Stadt und dunkle Verliese

Neben dem Mephisto bin ich auch im aktuellen Tabletop Insider Ausgabe 18 vertreten.

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Und das direkt mit zwei Artikeln. Zum einen mit einer kleinen Vorstellung der deutschen Dungeon Crawlers Dungeon Saga. Im Gegensatz zum Artikel in der Mephisto liegt hier der Fokus mehr auf den Miniaturen als auf dem Gameplay.

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Und zum anderen geht im Heft der Bau der Spielplatte für Frostgrave weiter. Einige von euch werden sie vielleicht schon auf der RPC gesehen haben, in dem Artikel wird der Bau bis zu dem Stand an unserem Stand dokumentiert.

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Der Tabletop Insider ist derzeit im Handel, im Bahnhofskiosk und direkt über die Seite des Verlag Martin Ellermeier erhältlich.

Link: Tabletop Insider beim Verlag Martin Ellermeier (externer Link in neuem Tab)

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Das längste Hörspiel für jede Gelegenheit


Viele Hobbyisten hören gerne beim Bemalen von Miniaturen, bei der Arbeit an LARP-Ausrüstung oder Cosplay-Kostümen Hörbücher.
Falls demnächst einmal ein längeres Projekt ansteht, habe ich eine Empfehlung:

Unendliches Spiel, ein Hörspielprojekt zum Roman Unendlicher Spaß von David Foster Wallace.
Das Projekt von WDR 3, in Kooperation mit weiteren Partner, hat sich zum Ziel gesetzt, aus dem 1404 Seiten umfassende Jahrhundert-Werk in ein Hörspiel zu machen. Das Besondere: Jeder konnte mitmachen. Alle regulären Textseiten wurden von freiwilligen zu Hause eingelesen. Das Projekt war so beliebt, dass nach nur 70 Tagen sämtliche Seiten eingesprochen waren. Somit hat jede Seite einen anderen Sprecher oder Sprecherin. Die unzähligen Fußnoten, die den Roman ausschmücken, wurden vom Übersetzer eingelesen. Die Abmischung wurde ist gestaltet, dass die Brüche zwischen den Seiten nicht zu stark auffallen. Nach kurzer Zeit gewöhnt man sich beim Hören an den Wechsel der Stimmen.

Unendlicher Spaß

Literatur auf dem Maltisch

Wovon handelt der Roman überhaupt?
„David Fosters Wallace‘ Meisterwerk ist 1996 erschienen und spielt größtenteils in einer nahen Zukunft, die inzwischen Vergangenheit ist: ungefähr im Jahr 2009, das im Roman „Jahr der Inkontinenz-Unterwäsche“ heißt.

„Unendlicher Spaß“ ist im gleichnamigen Roman der Titel eines Films, der so unterhaltsam ist, dass jeder, der ihn einmal sieht, damit nicht mehr aufhören kann und elend zu Grunde geht. Terroristen wollen diesen Film als Waffe einsetzen. Ansonsten spielt der Roman einerseits an einer Tennisakademie, an der der Sohn des Filmregisseurs sich auf eine Karriere als Profisportler vorbereitet; andererseits in einem nahe gelegenen Heim für Suchtkranke.“

Das ist tatsächlich die aufs allerwesentlichste zusammengeschrumpfte Handlung, eingedampft auf Staubkorngröße im Verhältnis zu Wallace’ ausschweifender Erzählung mit ihren zahlreichen Ebenen, Handlungssträngen, Persönlichkeiten und Ereignissen. Hinzu kommen die Fußnoten, die teilweise selber ganze Kurzgeschichten sind.
Wer sich an dieser Stelle mehr über den roman und weitere Werke von David Foster Wallace informieren möchte, dem oder derjenigen lege ich den Arndt Stroschers Beitrag in seinem Blog AstroLibrium ans Herz. (externer Link in neuem Tab)

Während der Aufnahmen und noch bis jetzt, komponierte die Goldene Maschine autonom die Musik, mit der die Texte unterlegt werden. Sie „ist ein aus 57 Modulen bestehender analoger Synthesizer, der mit Hilfe von Spannungsschwankungen eine sich theoretisch nie wiederholende Musik komponiert. Die einzelnen Module sind mit 172 Kabeln verbunden. Es gibt über 200 Regler und keine Computersteuerung. Die gesamte Musik wird digital gespeichert.“ Die Maschine steht im K20 Kunstmuseum in Düsseldorf, dort komponiert sie 24/7 weiter.

Das gesamte Hörspiel soll am Ende rund 100 Stunden umfassen. Nach und nach werden die fertigen Kapitel auf die Projektseite gestellt und stehen dort gratis zum Anhören und Download bereit. Auf der Seite kann man auch live die Musik der Goldenen Maschine hören. Auch eine schöne Begleitung zum Arbeiten.
Inzwischen ist das Buch bis Seite 1129 abgemischt und abrufbar. Die Macher hoffen, mit dem Rest bis Ende des Jahres fertig zu werden.
Für lange Bastelabende in der dunklen Jahreszeit, oder für die ewigen Wege zur Arbeit ist das unendliche Spiel genau das Richtige.
Ich habe übrigens selber eine Seite eingelesen, ihr könnt ja mal suchen. 😉

Quelle und Link: Unendliches Spiel (externer Link in neuem Tab)

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