Schlagwort-Archive: Brettspiel

Role Play Convention 2017 is coming

Ende Mai ist es wieder soweit:

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Die Role Play Convention genialisiert (den Begriff lasse ich mir eintragen 😀 ) in Köln!

Am 27. Und 28. Mai werden sich die Messehallen der alten Römermetropole in eine Pilgerstätte für Fantasy-Fans aus dem In- und Ausland verwandeln. Neben Rollen- und Brettspiel-Demorunden wird es Live-Acts und Stars zum Anfassen geben. Hinzu kommen Künstler, die ihre Arbeiten präsentieren und sich über die Schulter schauen lassen sowie natürlich Cosplays und gewandete LARPer, so weit das Auge reicht.

Hier geht’s zu meinem Bericht über die RPC 2016.

Einen tollen Filmischen-Rückblick auf die Convention gibt das Video von Corpse Tree.

Meine Wenigkeit wird sich dort auch wieder die Ehre geben, zusammen mit den Bros von Brückenkopf-Online und dem Verlag Martin Ellermeier.

Wir werden euch im Bereich des Tabletop-Testgeländes auf die Sandpiste schicken.

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Mit Matchbox-Autos geht es azu einem Post-Apokalyptisches-Todesrennen auf einer schick gestalteten Spielplatte. Eure eigenen Auto-Kreationen sind dabei gerne gesehen.

Mehr Infos zum Tabletop-Gelände auf der Seite vom Brückenkopf. (externer Link in neuem Tab)

Ich freue mich darauf, euch dieses Jahr zu treffen.

Link: Role Play Convention (externer Link in neuem Tab)

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Mystic und Eisenbahnen in Mephisto #64

Die aktuelle Ausgabe #64 des Mephisto-Magazins liegt am Kiosk, und damit auch zwei Brettspiel-Rezensionen von mir.

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Für das Heft habe ich mir das Deckbuilding-Kartenspiel Mystic Vale und das Worker-Placement-Strategiespiel Railroad Revolution angeschaut.

Mystic Vale bringt mit „Card Crafting“-System eine neue Spielweise in das Kartenspiel-Genre, das von Dominion oder Ascention bekannt ist. Anstatt sein Deck mit stärkeren Karten zu füllen, kaufen die Spieler hier Erweiterungen für ihr Startdeck. Diese sind auf durchsichtige Folien gedruckt und werden zu den Karten in Hüllen gesteckt.

Railroad Revolution ist ein Spiel für Optimierer. Bei relativ gleichen Startbedingungen müssen sich die Spieler beim Ausbau des US-Eisenbahnnetzes gen Westen durchsetzen und die meisten Siegpunkte sammeln.

Gratis PDF-Extraheft

Neben den beiden Spielvorstellungen im Heft gibt es für diese Ausgabe noch ein gratis Extraheft als PDF. Darin sind weitere Rezensionen zu Büchern, Rollen- und Brettspielen enthalten, die es aus Platzgründen nicht mehr in die Printausgabe geschafft haben. Darunter auch meine Rezension zu Jórvik.

In dem Worker-Placement-Spiel müssen sich die Spieler als gewiefteste Händler im England zur Wikingerzeit beweisen. Im Gegensatz zu Railroad Revolution ist Jórvik auch für Einsteiger in das Genre geeignet. Darüber hinaus gibt es mehr Interaktion zwischen den Spielern.

Das PDF-Bonusheft kann hier (externer Link in neuem Tab) über die Verlags-Website gratis heruntergeladen werden.

Die Print-Ausgabe von Mephisto Nummer 64 findet ihr im Fachhandel, am Bahnhofskiosk und im Webshop des Verlages. (externer Link in neuem Tab)

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Barracuda – Eine Rezension, uuund das Geld ist weg

Eine schöne Entdeckung auf der diesjährigen SPIEL war Barracuda vom Verlag Drei Hasen in der Abendsonne. Das Spiel kommt optisch harmlos daher, sorgt aber für Haareraufen und böse Verwünschungen am Spieltisch.

Kurzübersicht:
Autor: Christoph Cantzler
Verlag: Drei Hasen in der Abendsonne
Spieler: 3 – 5
Dauer laut Hersteller: 25 bis 45 Minuten
Altersempfehlung: ab 10 Jahre

Worum geht’s?

An der Strandpromenade liegen viele Bars, die alle auf Pächter und Partner warten. Da kommen die Spieler mit ihren prall gefüllten Brieftaschen gerade recht. Es wird fröhlich drauf los gepachtet und Partner mit ins Boot geholt. Sind erstmal alle Plätze belegt, wird weiter versucht, sich die Bars gegenseitig abzuluchsen. Am Ende gewinnt der Spieler, der eine Runde lang alle seine Figuren in den Bars platziert hat. Doch das Geld geht schnell aus und die Pacht will jede Runde bezahlt werden. Nimmt man dann doch lieber ein schlechtes Angebot an oder gibt eine Bar auf, um nicht pleite zu gehen?

Wie spielt sich’s?

Zu Beginn geht es in Barracuda gemächlich zu, doch später zieht das Spiel an. Alle Bars sind geschlossen und jeder Spieler muss zuerst Weiterlesen

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In Essen spielt man

Die SPIEL ’16 ist vorbei, jetzt kommt mein Nachbericht – in mehreren Teilen.

Update 18.10.: Links zu den Verlagen am Ende des Beitrags

Zwei Tage Internationale Spieletage SPIEL ’16 liegen hinter mir. Am Samstag und Sonntag begab ich mich nach Essen im Ruhrgebiet und habe mir ausgiebig Neuheiten angeschaut, Freunde und Bekannte getroffen sowie mir tüchtig die Füße platt gelaufen.
Dieses Jahr ging die Veranstaltung mit einem Besucherrekord zu Ende. 174.000 Spielefans strömten zu den Hallen am Grugapark, so dass die Veranstalter die Tore jeden Tag vor offiziellem Einlass öffnen mussten, um die Foyers zu entlasten. Von den über tausend Neuheiten konnte ich natürlich nur einen Bruchteil sehen. Meine überschaubare Auswahl will ich euch in den kommenden Tagen vorstellen.

Direkt zu Beginn ließ ich mir Weiterlesen

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SPIEL ’16 ab Donnerstag !!!einself!!

Ab Donnerstag wird Essen wieder zur Pilgerstätte für Spiele-Fans aus aller Welt.
Ok, kann man noch Abziehbild-hafter in den Beitrag einsteigen? Ab Donnerstag rollen in Essen wieder die Würfel?
Egal, Fakt ist: Am Donnerstag geht es wieder los:
Die SPIEL ’16 öffnet ihre Pforten für die Besucher. In sieben Hallen stellen internationale Spieleverlage bis Sonntag ihre Neuheiten vor und laden zu Proberunden ein. Zeit- und Ortgleich findet dort die Comic Action statt. Dort präsentieren sich Zeichner und Comic-Verlage. Für viele Nachwuchs-Künstler ist dies eine gute Gelegenheit, ihre Werke anzupreisen und in Kontakt mit Auftraggebern zu kommen.

Öffnungszeiten:
Vom 13. bis 15. Oktober (Donnerstag bis Samstag) sind die Messehallen von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet,
am 16. Oktober (Sonntag) von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Die Staffelung der Eintrittspreise für Privatbesucher:
Tageskarte für Erwachsene 13,– EUR
Tageskarte für Kinder (4 bis 12 Jahre) 7,– EUR
Tageskarte Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 10,– EUR
Tageskarte für Familien: für max. 5 Personen (max. 2 Erwachsene, Kinder dürfen nicht älter als 12 Jahre sein oder
müssen einen Schülerausweis vorzeigen) 30,– EUR

Dauerkarte für Erwachsene 31,– EUR
Dauerkarte für Kinder (4 bis 12 Jahre) 18,50 EUR
Dauerkarte für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 23,– EUR

Gruppenkarte ab 10 Personen:
Tageskarte für Erwachsene 11,50 EUR
Tageskarte für Kinder (4 bis 12 Jahre) 6,– EUR
Tageskarte Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 8,50 EUR
Dauerkarte für Erwachsene 28,– EUR
Dauerkarte für Kinder (4 bis 12 Jahre) 16,50 EUR
Dauerkarte für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 21,– EUR
Quelle: Homepage Merz-Verlag

Link: Merz-Verlag (externer Link in neuem Tab)

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Mephisto 62 erschienen

Die Ausgabe 62 des Fantasy- und Abenteuerspiele-Magazins Mephisto liegt beim Händler und ich bin wieder mit dabei. Oder besser: Mit drin.
Denn ich durfte ich die deutsche Version von Dungeon Saga, dem neuen Dungeon Crawler von Mantic Games, vorstellen. Für diese Version hat der Heidelberger Spieleverlag direkt das Adventurers Companion mit in die Box gelegt. Dies ermöglicht, dem Spiel einen höheren Rollenspiel-Anteil als in der Grundversion zu geben.

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Das gesamte Heft lässt sich in niedriger Auflösung im Netz auf Scribd durchblättern. (externer Link in neuem Tab)

Der Inhalt kurz zusammengefasst:
Weiterlesen

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Lasst die Maschinen rotieren!

Es herrscht Krieg, im Spiel Empire Enginge. Die vier dampfbetriebenen Imperien Kestrel-Dominion, Nova Centralis, Sylphanischer Staatenbund und Gralsprälatur kämpfen darum, die große Maschine, die die Welt zusammen hält, wieder in Gang zu setzen.
Jeder Spieler steuert dabei die Geschicke seines Imperiums mit Hilfe zweier Maschinen, die mit Zahnrädern angetrieben werden.

EmpireEngine_Box

Pegasus Spiele hat mir ein Exemplar von Empire Engine zum Anspielen zur Verfügung gestellt.

Kurzübersicht:
Titel: Empire Engine
Autoren: Chris Marling und Matthew Dunstan
Spieler: 2 bis 4
Dauer (laut Herstellerangabe): 20 bis 40 Minuten
UVP: 9,95 €
Inhalt: 22 Karten, 56 kleine Holzwürfel und 1 Anleitung

EmpireEngine_Inhalt

Empire Enginge ist ein Taktikspiel. Es gilt, im Laufe des Spiels, die meisten Rohstoffe in seinen Vorrat zu sichern. Gespielt wird über acht – bei zwei oder vier Spielern – oder neun – bei drei Spielern – Runden.
Jeder Spieler hat vor sich zwei Maschinen liegen, sie bestimmen, welche Aktionen er diese Runde ausführen darf. Jeweils die oberste Aktion wird in der laufenden Runde von allen Spielern in der gleichen Phase ausgeführt. Um die Maschinen bewegen zu können, stehen den Spielern Zahnräder zur Verfügung. Jedes Zahnrad verfügt über zwei Werte. Die Zahnräder werden verdeckt den Maschinen zugeordnet. Welchen der beiden Werte man dem Rad zuordnet zeigt ein Rohstoffmarker an. Nur dieser gibt den Mitspielern einen groben Hinweis darauf, welche Aktion der Gegner gewählt haben könnte. Die Zahlen reichen von 0 bis 3 und erlauben jeweils eine 90° Drehung im Uhrzeigersinn.

Alle Hobby-Imperialisten decken gleichzeitig ihre Karten auf und führen gleichzeitig die neu eingestellten Aktionen durch. Diese gliedern sich in drei Phasen: 1. Bewaffnung, Produktion und Erfindung, 2. Angriff und Verteidigung sowie 3. Export und Bergung.
In der ersten Phase können Waren und Soldaten aus dem Vorrat in den eigenen Aktionsbereich verschoben oder eine Erfindung direkt in den Wertungsbereich transportiert werden. In der zweiten Phase werden die Kampfaktionen ausgelöst. Hier setzen die Kontrahenten ihre Soldaten aus dem Aktionsbereich ein, um ihre Nachbarn zu attackieren und Rohstoffe zu stehlen. Wer bereits während der Planung einen Angriff befürchtet, kann Verteidigung wählen und damit einen Angriff abwehren.
Die Aktionen in der letzten Phase transferieren Soldaten oder Waren in den Wertungsbereich. Der Wertungsbereich ist vor Angriffen sicher, kann aber auch nicht mehr für eigene Aktionen genutzt werden. Die dort liegenden Rohstoffe zählen während der Schlusswertung.

Die Regeln sind schnell gelesen und verinnerlicht. Übersichtskarten helfen, während des Spiels den Überblick zu behalten. Die vier Spieler starten alle mit den gleichen Bedingungen. Zusätzlich können aber auch die Sonderfähigkeiten der Imperien genutzt werden. Diese stehen auf den Rückseiten der Übersichtskarten und sollen zufällig verteilt werden. Die Fähigkeiten geben jedem Imperium eine einzigartige Sonderfähigkeit und verändern ein wenig die taktische Ausrichtung der Spieler.

Fazit:
Bei Empire Engine kommt es darauf an, seine Gegner richtig einzuschätzen. Dabei muss der eigene Aktionsbereich richtig verwaltet werden. Wer alle Rohstoffe schnell in den Wertungsbereich holt, kann später vielleicht nicht mehr die richtigen Aktionen durchführen oder die Zahnräder mit Rohstoffen markieren, um die alternative Zahl zu nutzen. Ein Spieler mit einem prall gefüllten Aktionsbereich ist allerdings ein beliebtes Opfer für Kriegshandlungen.
Empire Engine ist damit ein Spiel für Taktiker und Bluffer, die mehrere Züge im Voraus planen können. Von Inhalt, Preis und Umfang ist Empire Engine ein typisches Spiel für zwischendurch oder wenn beim Spieleabend noch auf den fünften Mitspieler gewartet wird.

Weitere Informationen zum Spiel und den Bezugsmöglichkeiten findet ihr auf der Website von Pegasus Spiele (externer Link in neuem Tab)

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Zocken in Bacharach

Einmal im Jahr lädt der Heidelberger Spieleverlag Partner, Freunde und Flagshipstore Owner nach Bacharach auf Burg Stahleck ein.
In der Jugendherberge hoch über dem Rhein wird dann ein Wochenende lang in mehreren Burgzimmern gespielt und gefachsimpelt.
Das Event dient Spieleautoren und Verlagen dazu, ihre Neuheiten und Prototypen zu präsentieren. Diese werden von den Besuchern ausgiebig getestet und bewertet.
Die Bewertungen helfen den Heidelbergern bei der Auswahl von Titeln, die sie in Zukunft vertreiben wollen.

Als Partner waren auch Mantic Games eingeladen. Leider war Josh kurzfristig verhindert und die Engländer suchten händeringend nach jemandem, der sie auf der Burg vertreten und Dungeon Saga Demos geben konnte.
Bei mir wurden sie fündig und ich machte mich auf zu einem sonnigen Wochenende ins Obere Mittelrheintal (UNESCO Welterbe).
Mantic Games hatten mir einen kleinen Karton mit einem Prototyp-Demoset vorrausgeschickt.

ManticDungeonSaga

Dungeon Saga – Mantic Games

Über das Wochenende konnte ich zahlreiche Demos geben und kam leider selber so gut wie nicht dazu, etwas anderes zu spielen.
Viele der gezeigten Spiele sind noch Prototypen mit Teilen aus dem heimischen Drucker.

Die Besucher konnten ihre ausgefüllten Bewertungsbögen gegen Bärendollar eintauschen und Heidelberger Souveniers kaufen oder bei der großen Abschluss-Versteigerung teilnehmen. Dabei kamen hochwertige Exponate aus dem Lager der Heidelberger unter den Hammer. Darunter war auch ein noch eingeschweißtes Descent 1st Ed.

Um meine Stimmbänder etwas zu regenerieren gönnte ich mir am Samstag eine Pause und machte einen Abstecher hinunter ins Rheintal und sammelte ein paar pitoreske Impressionen aus Bacharach.
Falls ihr mal in Bacharach seid: Es gibt einen Rundweg rund um die Stadt, über die ehemalige und teilweise vollständig erhaltene Stadtmauer. Besonders interessant der rheinseitige Teil der Mauer. Dieser dient heute noch als öffentlicher Weg und wird bei Hochwasser genutzt um zu den Häusern zu gelangen.

Das Wochenende war gelungen, ich habe nette Leute kennengelernt, habe Mantic Games hoffentlich würdig vertreten und konnte ein paar Spiele erspähen, die vielleicht den Weg auf den deutschen Markt finden werden.

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Orks, Jedi, Steampunk – die RPC 2015

Trotz anderer Vorzeichen habe ich es am 17. Mai doch auf die Role Play Convention 2015 geschafft.
Die RPC ist eine Convention rund um das Thema Rollenspiel. Das umfasst klassische Pen and Paper Rollenspiele, Liverollenspiel, Computerspiele, Tabletop, Fantasy- und Science-Fiction-Literatur und und und.

Steampunker

Gegen Mittag und etwas übernächtigt (warum? Lest es hier) erreichte ich die Convention und ließ mich erstmal bei meinen Kollegen vom Verlag Martin Ellermeier, im Tabletopareal, blicken.
Es waren wieder einige Gruppen und Clubs auf der RPC, die Präsentationen ihrer Lieblingssysteme am Start hatten. Der Martin und sein Team hatten einen großen stand und präsentierten Dropzone Commander und WarZone aufgebaut.
Zentrum des Tabletop Areals bildete der riesige Stand vom Fantasy Warehouse.

Ein weiterer Pflichtbesuch stand beim Zauberfeder Verlag an. Tara hatte, wie im letzten Jahr, einen gemütlichen Stand mitgebracht, um mit seinem Team die LARPzeit und die Bücher des Verlags zu präsentieren.

Der Außenbereich bot einen Mittelaltermarkt mit Livebühnen. Wer wollte, konnte sich an den Pompfen der Jugger-Teams versuchen und diesen Endzeit-Sport einmal ausprobieren. Tommy Krappweis war auch da und präsentierte in einem mittelalterlichen Zelt seine Buchverfilmung „Mara und der Feuerbringer“. Er verriet mir, dass es zum DVD- und BluRay-Release in der zweiten Jahreshälfte, eine Special Edition mit FSK 12, statt FSK 6, geben wird. Eigentlich wollte er auch seine Bücher signieren. Diese waren aber schon seit Samstag vergriffen, weil Tommy weiter signieren wollte, unterschrieb er auch auf den „Mara Met“ Flaschen der Metwabe.

Ich habe mich gefreut, dass das „Amt für Ætherangelegenheiten“ wieder auf der RPC vertreten war. Letztes Jahr hatten die Beamten aus dem Æther/Steampunk-Universum ihren ersten öffentlichen Auftritt. Inzwischen gibt es die erste Kurz-Folge der geplanten Online-Serie. Seit dem mir auf der Spiel 2014 ein Amtsstempel überreicht wurde, fühle ich mich dem Projekt in gewisser weise verbunden und hoffe, dass die jüngsten personellen Veränderungen im Team schnell überwunden werden und es bald neue Folgen zu sehen gibt.

Die Hallen der RPC waren dieses Jahr recht großzügig bemessen. Zwischen den Ständen war teilweise viel Platz, wodurch einige Stände wie abgeschoben und etwas verloren wirkten. Die Aufteilung der Stände wirkte teilweise etwas willkürlich. Trotz des großzügig bemessenen Platzes soll es Samstag so voll gewesen sein, dass für eine gewisse Zeit nur Inhaber einer vorab gekauften Eintrittskarte Einlass bekamen.

Ein Anlass zur Kritik ist die Platzierungen der Lesungs- und Workshopräume. Die Räume befanden sich am Rand der Hallen und waren nach oben offene Räume mit dünnen Stellwänden. Der übliche Hallenlärm dröhnte ungedämmt in die Räume und machte es den Vortragenden extrem schwer dagegen anzusprechen.

Die RPC war 2015 wieder ein tolles Event für die Fantastik-Szene. Die RPC lebt vor allem durch die vielen Hobbyisten, die sich und ihr Hobby in Szene setzen. Leider tun sie das Jahr für Jahr gegen die schlechte Kommunikation seitens des Veranstalters aus. Um so mehr Respekt sollte man den organisierten Hobby-Gruppen entgegenbringen, die das Event zu einer echten Convention und nicht zu einer reinen Verkaufsmesse machen.

Ich bin nächstes Jahr gerne wieder auf der Role Play Convention in Köln dabei.

Update 19.05. 11:30:

Upps! Da hab ich gestern doch glatt das „Wichtigste“ vergessen: Das Loot-Foto. 😀

The Loot

The Loot

Link: Role Play Convention (externer Link in neuem Tab)

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Die Hände voller Geld

Beutel mit Muenzen

In der Spieleschmiede ist ein etwas ungewöhnliches Projekt gestartet.
Anstelle eines Brett- oder Kartenspieles können Metallmünzen vorbestellt werden.
Die an historische Zahlmittel angelehnten Münzen werden in 50er Sets angeboten und sollen als stimmungsvolle Zahlmittel und Token in Spielen dienen.

Für Liverollenspieler oder Darsteller historischer Epochen könnte diese Kampagne ebenfalls interessant sein.

Münzset Mittelalter

Münzset Mittelalter

Jedes der sechs Münzsets besteht aus insgesamt 50 Münzen in fünf verschiedenen Größen. Den Anfang machen 20 matte bronzefarbene Münzen mit 15 Millimeter Durchmesser. Anschließend folgen zehn matte silberfarbene Münzen, die 20 Millimeter groß sind und zehn matte goldfarbene Münzen, die 25 Millimeter messen. Den Abschluss bilden fünf glänzende, silberfarbene Münzen in 30 Millimeter Größe und fünf 35 Millimeter große glänzende goldfarbene Münzen. Eine einzelne Münze wiegt zwischen 1,8g (bronzefarbig) und 9g (glänzend goldfarben), das Gewicht eines kompletten Sets liegt in etwa bei 200g. – Spieleschmiede

historische Muenzrepliken

Geplant sind die Themensets Mittelalter, Römisches Reich, Renaissance, Griechenland, Mythologische Monster und Mythologische Kreaturen. Ein Münzset kostet 24 €.
Die Spieleschmiede hat mir zugesagt mir ein paar der Münzen zuzuschicken. Ich werde euch in den kommenden Tagen also etwas über die Qualität berichten können.

Link: Spieleschmiede (externer Link in neuem Tab)

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