Schlagwort-Archive: Kartenspiel

Totenstadt 2.0 auf Kickstarter

Das Zombie-Survival-Kartenspiel Totenstadt ist in der Version 2.0 live auf Kickstarter.
BloodnBrain, unter der Leitung von Florian Möller, wollen die überarbeitete Neuauflage des Horror-Spiels mittels Crowdfunding finanzieren.

https://www.kickstarter.com/projects/1745207241/totenstadt-the-surival-horror-card-game/widget/video.html

Das ursprüngliche Spiel wurde verbessert. Beispielsweise sind in der neuen Version jetzt mehr Orte enthalten, welche die Söldner auf ihren Missionen durch die Totenstadt erkunden können. Zudem wurde das Kartendesign überarbeitet.

Totenstadt2_Spielaufbau

Totenstadt2_Spielkarten

Die ersten 500 Spiele können für 22 Euro vorbestellt werden. Alle danach kosten während der Kampagne 25 Euro.

„Was ist in dem Paket??“

Meine Rezension zur ersten Version.

Link: Totenstadt 2.0 auf Kickstarter (externer Link in neuem Tab)

Advertisements
Getaggt mit , , , , ,

Mystic und Eisenbahnen in Mephisto #64

Die aktuelle Ausgabe #64 des Mephisto-Magazins liegt am Kiosk, und damit auch zwei Brettspiel-Rezensionen von mir.

Mephisto_Cover_Web

Mephisto_Brettspielrezis_Web

Für das Heft habe ich mir das Deckbuilding-Kartenspiel Mystic Vale und das Worker-Placement-Strategiespiel Railroad Revolution angeschaut.

Mystic Vale bringt mit „Card Crafting“-System eine neue Spielweise in das Kartenspiel-Genre, das von Dominion oder Ascention bekannt ist. Anstatt sein Deck mit stärkeren Karten zu füllen, kaufen die Spieler hier Erweiterungen für ihr Startdeck. Diese sind auf durchsichtige Folien gedruckt und werden zu den Karten in Hüllen gesteckt.

Railroad Revolution ist ein Spiel für Optimierer. Bei relativ gleichen Startbedingungen müssen sich die Spieler beim Ausbau des US-Eisenbahnnetzes gen Westen durchsetzen und die meisten Siegpunkte sammeln.

Gratis PDF-Extraheft

Neben den beiden Spielvorstellungen im Heft gibt es für diese Ausgabe noch ein gratis Extraheft als PDF. Darin sind weitere Rezensionen zu Büchern, Rollen- und Brettspielen enthalten, die es aus Platzgründen nicht mehr in die Printausgabe geschafft haben. Darunter auch meine Rezension zu Jórvik.

In dem Worker-Placement-Spiel müssen sich die Spieler als gewiefteste Händler im England zur Wikingerzeit beweisen. Im Gegensatz zu Railroad Revolution ist Jórvik auch für Einsteiger in das Genre geeignet. Darüber hinaus gibt es mehr Interaktion zwischen den Spielern.

Das PDF-Bonusheft kann hier (externer Link in neuem Tab) über die Verlags-Website gratis heruntergeladen werden.

Die Print-Ausgabe von Mephisto Nummer 64 findet ihr im Fachhandel, am Bahnhofskiosk und im Webshop des Verlages. (externer Link in neuem Tab)

Getaggt mit , , ,

Review: Totenstadt

Totenstadt – Im Gänsemarsch durch die Apokalypse

totenstadt_kartenru%cc%88cken

Gibt es eigentlich genug Zombie-Spiele? Vermutlich nicht. Doch anstatt Figuren über einen Spielpan zu schieben, läuft bei Totenstadt alles mit Spielkarten und Würfeln ab. Nachdem ich mir von den sympathischen Machern auf der SPIEL 2016 das Spielprinzip erklären ließ, erreichte mich auch ein Rezensionsexemplar der Deluxe-Version.

 

totenstadt_spielaufbau

Leider war die Qualität der Fotos vom Testspiel so schlecht, dass ich den Spielaufbau für den Artikel noch einmal nachgestellt habe.

Kurzübersicht:
Autoren: Florian Möller und Gunnar Sadlowski
Verlag: Blood ’n Brain
Spieler: 1 – 6
Dauer laut Hersteller: 45 bis 60 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahre

Worum geht’s?

Ein Meteoritenhagel hat die Menschheit an den Rand ihrer Existenz gebracht. Mit dem Gestein aus dem Weltall kam eine Seuche auf die Erde, die die meisten Menschen in Zombies, Mutanten oder einfach nur Verrückte verwandelte. Wer nicht betroffen war, suchte Schutz in unterirdischen Einrichtungen wie U-Bahnschächte. Kleine Trupps von Freiwilligen gehen nun an die Oberfläche, um dringend benötigte Ressourcen zu bergen.
Die Spieler in Totenstadt übernehmen die Rolle eines solchen Trupps und müssen sich bei ihrer Suche durch die widrigen Bewohner der Oberfläche kämpfen.

Wie spielt sich’s?

Jeder Spieler übernimmt die Kontrolle eines Söldners im Erkundungstrupp. Jeder Charakter hat seine eigenen Fähigkeiten, die ihm Weiterlesen

Getaggt mit , , , , , ,

In Essen spielt man

Die SPIEL ’16 ist vorbei, jetzt kommt mein Nachbericht – in mehreren Teilen.

Update 18.10.: Links zu den Verlagen am Ende des Beitrags

Zwei Tage Internationale Spieletage SPIEL ’16 liegen hinter mir. Am Samstag und Sonntag begab ich mich nach Essen im Ruhrgebiet und habe mir ausgiebig Neuheiten angeschaut, Freunde und Bekannte getroffen sowie mir tüchtig die Füße platt gelaufen.
Dieses Jahr ging die Veranstaltung mit einem Besucherrekord zu Ende. 174.000 Spielefans strömten zu den Hallen am Grugapark, so dass die Veranstalter die Tore jeden Tag vor offiziellem Einlass öffnen mussten, um die Foyers zu entlasten. Von den über tausend Neuheiten konnte ich natürlich nur einen Bruchteil sehen. Meine überschaubare Auswahl will ich euch in den kommenden Tagen vorstellen.

Direkt zu Beginn ließ ich mir Weiterlesen

Getaggt mit , , , ,

SPIEL ’16 ab Donnerstag !!!einself!!

Ab Donnerstag wird Essen wieder zur Pilgerstätte für Spiele-Fans aus aller Welt.
Ok, kann man noch Abziehbild-hafter in den Beitrag einsteigen? Ab Donnerstag rollen in Essen wieder die Würfel?
Egal, Fakt ist: Am Donnerstag geht es wieder los:
Die SPIEL ’16 öffnet ihre Pforten für die Besucher. In sieben Hallen stellen internationale Spieleverlage bis Sonntag ihre Neuheiten vor und laden zu Proberunden ein. Zeit- und Ortgleich findet dort die Comic Action statt. Dort präsentieren sich Zeichner und Comic-Verlage. Für viele Nachwuchs-Künstler ist dies eine gute Gelegenheit, ihre Werke anzupreisen und in Kontakt mit Auftraggebern zu kommen.

Öffnungszeiten:
Vom 13. bis 15. Oktober (Donnerstag bis Samstag) sind die Messehallen von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet,
am 16. Oktober (Sonntag) von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Die Staffelung der Eintrittspreise für Privatbesucher:
Tageskarte für Erwachsene 13,– EUR
Tageskarte für Kinder (4 bis 12 Jahre) 7,– EUR
Tageskarte Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 10,– EUR
Tageskarte für Familien: für max. 5 Personen (max. 2 Erwachsene, Kinder dürfen nicht älter als 12 Jahre sein oder
müssen einen Schülerausweis vorzeigen) 30,– EUR

Dauerkarte für Erwachsene 31,– EUR
Dauerkarte für Kinder (4 bis 12 Jahre) 18,50 EUR
Dauerkarte für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 23,– EUR

Gruppenkarte ab 10 Personen:
Tageskarte für Erwachsene 11,50 EUR
Tageskarte für Kinder (4 bis 12 Jahre) 6,– EUR
Tageskarte Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 8,50 EUR
Dauerkarte für Erwachsene 28,– EUR
Dauerkarte für Kinder (4 bis 12 Jahre) 16,50 EUR
Dauerkarte für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 21,– EUR
Quelle: Homepage Merz-Verlag

Link: Merz-Verlag (externer Link in neuem Tab)

Getaggt mit , , , ,

Spielrunden-Starter Teil 3: „Halt mal kurz“

Du hast zum Spieleabend geladen, so langsam tröpfeln die Gäste rein und ihr wollt schon mal mit einem kurzen Spiel loslegen, um das Eis zu brechen?
Da habe ich ein paar Spiele-Tipps, mit denen alle in Stimmung kommen. Die Empfehlungen haben drei Dinge gemeinsam: Sie sind schnell erklärt, die Spielerzahl ist sehr variabel und sie funktionieren auch gut mit Gelegenheitsspielern.

Teil 3: „Halt mal kurz“

halt-mal-kurz_gesamt

Kurzübersicht:
Autor: Mark-Uwe Kling
Verlag: Kosmos
Typ: Kartenspiel
Spieler: 3 – 5
Dauer laut Hersteller: 20 Minuten
Altersempfehlung: ab 8 Jahre

Worum geht’s?

Das Känguru, Friedrich-Wilhelm, Krapotke, Herta und Mark-Uwe Kling sitzen am Stammtisch. Da packt das Känguru ein Kartenspiel aus, das es sich zusammen mit Mark-Uwe ausgedacht hat.
Wer die Känguru-Geschichten von Mark-Uwe Kling kennt, weiß, dass sich dieses Spiel in den Grenzen von „Witzig“ und „Nicht witzig“ bewegt und anarcho-kommunistisch geprägt ist. Man könnte es als Mau Mau mit Sonderregeln bezeichnen. Zwischendurch kommt es zur Umverteilung der Karten, Polizisten führen Personenkontrollen durch, Nazis bekommen eine gepfeffert und es wird Schnick Schnack Schnuck gespielt. Der- oder Diejenige, der/die als erste/erster seine/ihre Karten/Kartinnen losgeworden ist, gewinnt.
Weiterlesen

Getaggt mit , , , ,

Spielrunden-Starter Teil 2: Hai-Alarm!

Du hast zum Spieleabend geladen, so langsam tröpfeln die Gäste rein und ihr wollt schon mal mit einem kurzen Spiel loslegen, um das Eis zu brechen?
Da habe ich ein paar Spiele-Tipps, mit denen alle in Stimmung kommen. Die Empfehlungen haben drei Dinge gemeinsam: Sie sind schnell erklärt, die Spielerzahl ist sehr variabel und sie funktionieren auch gut mit Gelegenheitsspielern.

Teil 2: Hai-Alarm!

Hai-Alarm!

Sechs Piraten, 42 Karten und ein Hai.

Kurzübersicht:
Autor: Dave Chalker
Verlag: Asmodee
Typ: Kartenspiel
Spieler: 3 – 6
Dauer laut Hersteller: 20 Minuten
Altersempfehlung: ab 7 Jahre

Worum geht’s?

Eine Hand voll Seeräuber schwimmen um ihr Leben. Auf dem Weg zum rettenden Festland werden sie von einem Hai verfolgt, der immer dem letzten ein Körperteil abbeißt.
Weiterlesen

Getaggt mit , , , ,

Spielrunden-Starter Teil 1: Wo ist das Gehirn?

Du hast zum Spieleabend geladen, so langsam tröpfeln die Gäste rein und ihr wollt schon Mal mit einem kurzen Spiel loslegen, um das Eis zu brechen?
Da habe ich ein paar Spiele-Tipps, mit denen alle in Stimmung kommen. Die Empfehlungen haben drei Dinge gemeinsam: Sie sind schnell erklärt, die Spielerzahl ist sehr variabel und sie funktionieren auch gut mit Gelegenheitsspielern.

Teil 1: Wo ist das Gehirn?

wo_ist_das_gehirn_1

Kurzübersicht:
Autor: James Ernest
Verlag: Truant Spiele
Typ: Kartenspiel
Spieler: 3 – 8
Dauer laut Hersteller: 15 Minuten
Altersempfehlung: ab 12 Jahre

Worum geht’s?

Die Spieler sind Zombies, die in einem Fast-Food-Imbiss arbeiten. Jeder hat eine Hand voll Aufgaben, die erledigt werden müssen. Erst dann hat er oder sie Feierabend und darf nach Hause. Einige Aufgaben benötigen etwas mehr Grips. Blöderweise steht der ganzen Schicht nur ein Gehirn zur Verfügung.
Weiterlesen

Getaggt mit , , ,

Heldenwanderung

Seventh_Hero_Box

Mit Seventh Hero schließe ich meinen Pegasus-Kompacktspiel-Trippel. Nach Die Zwerge – Das Duell und Empire Engine liegt mit Seventh Hero ein fast schon klassisches Kartenspiel vor.

Pegasus_Spiele_Trippel

Der Pegasus-Trippel



Links zu Die Zwerge und Empire Engine

Pegasus Spiele haben mir auch für dieses Spiel ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Kurzübersicht:
Titel: Seventh Hero – Legendäre Krieger
Autor: Yasushui „Kuro“ Kuroda
Spieler: 3 bis 5
Dauer (laut Herstellerangabe): 20 bis 30 Minuten
UVP: 9,95 €
Inhalt: 77 Spielkarten, 5 Übersichtskarten und 1 Anleitung

Seventh_Hero_Inhalt

Boxinhalt

Laut der Prophezeiung von Kear droht die Erde unter der Macht von Maedoc zerstört zu werden. Dieses übermenschliche Wesen ist aus seinem tausendjährigen Schlaf erwacht und versucht nun den Willen der Menschheit zu brechen. Doch sieben Helden sollen sich ihm entgegen stellen und Maedoc vernichten. Dummerweise befinden sich auch die Schergen des Bösen unter der Schar derer, die sich als Helden auszeichnen wollen.

Spielweise
Ziel des Spieles ist es, als erster sechs der sieben unterschiedlichen Helden zu versammeln.

Seventh_Hero_Spielaufbau

Spielaufbau mit vier Spielern.

Es gibt sieben verschiedene Heldentypen, alle mit einem Wert von 1 bis 7 und einer Sonderfähigkeit ausgestattet.
In dem Spiel melden sich diese leider nicht einfach auf eine Zeitungsannounce, sie gehen auf eine Heldenreise. Dabei kommen sie an den Spielern vorbei, die sich entscheiden können, die Helden bei sich aufzunehmen.
Zu Beginn hat jeder Spieler bereits zwei unterschiedliche Helden in seiner Truppe. Der aktive Spieler legt dann eine seiner Handkarten verdeckt vor sich ab und schiebt sie zu seinem linken Nachbarn. Dieser muss sich nun entscheiden, ob er den inkognito reisenden Anwärter bei sich aufnimmt oder weiterschickt. Entscheidet sich der Spieler zur Aufnahme, deckt er die Karte auf und fügt sie seiner Heldengruppe hinzu. Stimmt der verdeckte Held mit einem Helden aus der Truppe des Spielers überein, handelt es sich bei einem der beiden um einen Agenten Maedocs. Beide Charaktere stürzen sich aufeinander und eliminieren sich gegenseitig – der Spieler verliert also einen Helden.
Jedoch kann der aktive Spieler seine Handkarten-Helden nicht einfach random auf die Reise schicken. Die oberste Heldenkarte des Nachziehstapels gibt das Abenteuer vor, auf das sich der Held begibt. So dürfen beispielsweise nur Helden mit einem geraden Wert oder einer Zahl von 1 bis 3 losziehen. Dies gibt den Spielern einen groben Hinweis auf die Identität des Wanderers. Ist sich ein Spieler dennoch unsicher, kann er verdeckt eine seiner Handkarten opfern, um den aktiven Spieler zu fragen, ob deren Identität mit der reisenden Karte übereinstimmt.
Zusätzlich können die Spieler einmal im Spiel die Fähigkeiten ihrer ausgelegten Helden nutzen. Dies erlaubt ihnen beispielsweise andere Spieler daran zu hindern Karten aufzunehmen oder selber einen Blick auf den wandernden Helden zu werfen.

Beispielzug 1:

Beispielzug 2:

Das Design
Seventh Hero schlägt mit dem Design voll in die aktuell trendende Fantasy-Action-Bresche. Das Spielprinzip hätte sich auch mit einem abstrakten Design wie Phase 10 umsetzen lassen. Die Illustrationen sind jedoch sehr gelungen und transportieren eine schöne Fantasystimmung, die irgendwie an Filme wie King Arthur erinnert. Auch, dass jeder Held noch mal einen kurzen Vorstellungstext im Regelheft bekommt, trägt zur Stimmung bei.

Fazit
Seventh Hero besteht aus Bluff, Taktik und ein klein wenig Glück. Eine vorrausschauende Planung ist genauso wichtig, wie zur rechten Zeit ein Risiko einzugehen. Die kurze Spieldauer sorgt dafür, dass das Kartenspiel auch öfters an einem Spieleabend gespielt werden kann. Das Spielprinzip dürfte vor allem denen gefallen, die gerne Wizard und Love Letter spielen.
Die Regeln sind verständlich geschrieben und leicht zu beherrschen. Laut Pegasus ist das Spiel ab Zwölf Jahren geeignet. Familienspiel-tauglich ist es, dank der eingängigen Mechanik, jedenfalls. Die Übersichtskarten helfen allen Spielern, schnell mit dem Rundenablauf zurecht zu kommen.

Weitere Informationen: Pegasus Spiele (externer Link in neuem Tab)

Getaggt mit , , , ,

Zocken in Bacharach

Einmal im Jahr lädt der Heidelberger Spieleverlag Partner, Freunde und Flagshipstore Owner nach Bacharach auf Burg Stahleck ein.
In der Jugendherberge hoch über dem Rhein wird dann ein Wochenende lang in mehreren Burgzimmern gespielt und gefachsimpelt.
Das Event dient Spieleautoren und Verlagen dazu, ihre Neuheiten und Prototypen zu präsentieren. Diese werden von den Besuchern ausgiebig getestet und bewertet.
Die Bewertungen helfen den Heidelbergern bei der Auswahl von Titeln, die sie in Zukunft vertreiben wollen.

Als Partner waren auch Mantic Games eingeladen. Leider war Josh kurzfristig verhindert und die Engländer suchten händeringend nach jemandem, der sie auf der Burg vertreten und Dungeon Saga Demos geben konnte.
Bei mir wurden sie fündig und ich machte mich auf zu einem sonnigen Wochenende ins Obere Mittelrheintal (UNESCO Welterbe).
Mantic Games hatten mir einen kleinen Karton mit einem Prototyp-Demoset vorrausgeschickt.

ManticDungeonSaga

Dungeon Saga – Mantic Games

Über das Wochenende konnte ich zahlreiche Demos geben und kam leider selber so gut wie nicht dazu, etwas anderes zu spielen.
Viele der gezeigten Spiele sind noch Prototypen mit Teilen aus dem heimischen Drucker.

Die Besucher konnten ihre ausgefüllten Bewertungsbögen gegen Bärendollar eintauschen und Heidelberger Souveniers kaufen oder bei der großen Abschluss-Versteigerung teilnehmen. Dabei kamen hochwertige Exponate aus dem Lager der Heidelberger unter den Hammer. Darunter war auch ein noch eingeschweißtes Descent 1st Ed.

Um meine Stimmbänder etwas zu regenerieren gönnte ich mir am Samstag eine Pause und machte einen Abstecher hinunter ins Rheintal und sammelte ein paar pitoreske Impressionen aus Bacharach.
Falls ihr mal in Bacharach seid: Es gibt einen Rundweg rund um die Stadt, über die ehemalige und teilweise vollständig erhaltene Stadtmauer. Besonders interessant der rheinseitige Teil der Mauer. Dieser dient heute noch als öffentlicher Weg und wird bei Hochwasser genutzt um zu den Häusern zu gelangen.

Das Wochenende war gelungen, ich habe nette Leute kennengelernt, habe Mantic Games hoffentlich würdig vertreten und konnte ein paar Spiele erspähen, die vielleicht den Weg auf den deutschen Markt finden werden.

Getaggt mit , , , ,