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Totenstadt 2.0 auf Kickstarter

Das Zombie-Survival-Kartenspiel Totenstadt ist in der Version 2.0 live auf Kickstarter.
BloodnBrain, unter der Leitung von Florian Möller, wollen die überarbeitete Neuauflage des Horror-Spiels mittels Crowdfunding finanzieren.

https://www.kickstarter.com/projects/1745207241/totenstadt-the-surival-horror-card-game/widget/video.html

Das ursprüngliche Spiel wurde verbessert. Beispielsweise sind in der neuen Version jetzt mehr Orte enthalten, welche die Söldner auf ihren Missionen durch die Totenstadt erkunden können. Zudem wurde das Kartendesign überarbeitet.

Totenstadt2_Spielaufbau

Totenstadt2_Spielkarten

Die ersten 500 Spiele können für 22 Euro vorbestellt werden. Alle danach kosten während der Kampagne 25 Euro.

„Was ist in dem Paket??“

Meine Rezension zur ersten Version.

Link: Totenstadt 2.0 auf Kickstarter (externer Link in neuem Tab)

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Spiel 2014 Rückblick: Funkenschlag Deluxe

Nach zwei Spielen wo es darum ging, seine Spielpartner aus den Latschen zu hauen (Conan und Armymals) gibt es nun ein klassisches Aufbauspiel: Funkenschlag Deluxe. Funkenschlag von Friedemann Friese, erschienen im 2F-Spiele Verlag, ist inzwischen zwar schon oldy but goldy hat aber dieses Jahr eine „Deluxe“ Neuauflage spendiert bekommen. Die erste Version von Funkenschlag erschien bereits 2001, damals wurden die Stromnetze noch von den Spielern per Hand aufgemalt (und wieder weggewischt). Funkenschlag Deluxe ist bereits die zweite Neuauflage des Spiels. Schon 2004 gab es eine überarbeitete Version, auf der die Deluxe Version basiert. Mit der Deluxe Version wurde das Spiel zum 10jährigen Jubiläum optisch und habtisch ins Jetzt geholt. Für mich ein guter Grund endlich mal diesen Klassiker anzutesten. Was ist Deluxe, an der Deluxe Version? Das Spiel wurde optisch komplett überarbeitet. Der Spielplan ist größer und übersichtlicher. Statt den USA und Deutschland (2004er Version) gibt es nun Europa und Nordamerika. Die Farben sind heller und freundlicher, die Grafiken zeitgemäßer. Es gibt neue Kraftwerke, Erdgas hat Müll als Rohstoff abgelöst. Die Rohstoffsteine sind hübscher gestaltet, so ist Öl beispielsweise ein schwarzer Öltropfen und Erdgas eine blaue Flamme. Das Papierspielgeld wurde durch Plastikchips ersetzt, die leichter zu handhaben und vermutlich langlebiger sind. Hinzugekommen ist ein neuer Zwei-Spieler-Modus. In diesem mischt ein gesichtsloser Großkonzern im Spielgeschen mit und behindert die beiden Spieler. Worum geht’s? Die bis zu sechs Spieler müssen Kraftwerke bauen und Städte an ihr Stromnetz anschließen um diese versorgen zu können. Dies bringt Geld aufs Konto wodurch neue Kraftwerke gekauft und neue Städte ans Netz angeschlossen werden können. Dabei muss der Rohstoffmarkt im Auge behalten werden, denn damit Kraftwerke Strom produzieren können müssen in ihnen Rohstoffe verfeurt werden die ebenfalls Geld kosten. Je rarer ein Rohstoff auf dem Markt ist, desto teurer ist er. Spiel_2014_FunkenschlagDeluxe Die Spieler können zu Beginn wählen, ob sie die Nordamerika- oder Europaspielbrettseite benutzen wollen. Das Testspiel war auf der Nordamerikaseite aufgebaut. Da wir nur zu dritt waren, wurde der Plan verkleinert. Ansonsten hätten wir zu viel Platz gehabt und wären uns beim Bau nicht in die Quere gekommen, was ja den Spielspaß ausmacht. Jeder Spieler erhält zu Beginn ein Startkapital von 50 Elektro, der Spielwährung. Der Kraftwerksmarkt besteht aus vier Kraftwerken, die versteigert werden. Der Startspieler wählt aus, welches Kraftwerk versteigert werden soll. Der Preis des Kraftwerks stellt das Grundgebot dar. Reihum bieten die Spieler auf das Kraftwerk, bis es seinen Besitzer gefunden hat. Nach den Kraftwerken kaufen die Spieler Rohstoffe vom Markt. Die Rohstoffe werden am Ende der Runde von rechts nach links nachgelegt. Stark nachgefragte Rohstoff bleiben dadurch teuer. Haben es alle Spieler beispielsweise auf Kohle abgesehen werden die günstigen Kohlevorräte schnell leerkgekauft werden. In der ersten Spielphase werden pro Runde nur 4 Kohle-Marker aufgefüllt, daher werden die Kohlepreise in der nächsten Runde entsprechend hoch sein. Spiel_2014_FunkenschlagDeluxe_close Nach dem die Rohstoffe gekauft und in die Kraftwerke verfrachtet wurden – ein Kraftwerk kann doppelt so viele Rohstoffe lagern wie es zur Stromerzeugung benötigt – werden die Städte angeschlossen. In der ersten Phase kostet es 10 Elektro einen Verteiler in einer Stadt zu errichten. Will man eine benachbarte Stadt anschließen kostet es den Preis für einen Verteiler plus die Kosten für die Leitungen. Diese lagen in unserem Kartenabschnitt zwischen 6 und 22 Elektro. Jede Stadt hat drei Plätze für Verteiler. In der ersten Phase darf nur auf dem ersten Verteilerfeld gebaut werden, in der zweiten dann auch auf dem zweiten und in der dritten auch auf dem dritten. Jeder Spieler darf nur einmal in einer Stadt vertreten sein. Es ist möglich bereits vom Gegner bebaute Städte zu überspringen, dafür muss man dann allerdings die Netzkosten für beide Abschnitte bezahlen, was sehr teuer werden kann. Als letztes in der Runde wird Strom erzeugt. Dafür werden die zuvor gekauften Rohstoffe in den Kraftwerken zur Energiegewinnung verfeuert. Je nach Effektivität der Kraftwerke kann ein Kraftwerk direkt mehrere Städte mit Strom versorgen. Nur für versorgte Städte gibt es am Ende der Runde Geld. Überschüssige Energie verpufft. Hat man beispielsweise in fünf Städten Verteiler stehen aber nur Kraftwerke die vier und zwei Städte mit Strom versorgen muss man sich entscheiden, ob man lieber nur vier versorgt und weniger Geld erhält oder die fünf mit Strom beliefert und trotzdem die Rohstoffe für sechs Städte bezahlt. Das Spiel gewinnt derjenige Spieler, der am Ende, wenn ein Spieler eine bestimmte Anzahl an Städten angeschlossen hat, die meisten Städte mit Strom versorgen kann. Dies muss nicht zwingend der Spieler sein, der die meisten Städte angeschlossen hat. Hat man sich vorher verkalkuliert und nicht genug Rohstoffe kann es dann schonmal mau aussehen. Alles in Allem ist Funkenschlag Deluxe ein gut gemachtes Wirtschafts-Taktikspiel, das vorrausschauende Planung und eine gute Übersicht über das Spielgeschehen erfordert. Unsere Proberunde ging sehr knapp aus, was wohl für dieses Spiel typisch ist. Dadurch blieb es bei uns spannend bis zur letzen Wertung. Wer sich die kompletten Regeln einmal durchlesen möchte findet diese kostenlos zum Download auf der Seite von 2F-Spiele. (externer Link in neuem Tab, direkt zum PDF Dokument) http://www.2f-spiele.de/ (externer Link in neuem Tab) In den kommenden Tagen werden noch weitere Rückblicke zu Spielen von der „Spiel“ 2014 folgen. Den Einführungsartikel zu der Reihe findet ihr hier. (klick mich) Den Artikel zum Conan Brettspiel gibts hier. (klick me like one of your hyborian girls) Einen kurzen Überblick zum Spiel Armymals findet ihr hier. (klick mich, wenn du Eicheln magst)

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Spiel 2014 Rückblick: Armymals

Auf der „Spiel“ in Essen gibt es immer wieder Spiele, die man nur spielt, weil: „Hey Leute, hier ist ein Tisch frei!“.
Das muss nichts schlechtes sein, oft wird man gerade dann positiv überrascht, wenn man wenig erwartet.
Armymals von Titan Forge Games ist für mich so ein Spiel: Ein quietschbuntes Panzer-Gekloppe mit bis zu vier Spielern.

Spiel_2014_Armymals

Die Existenz dieses Spiels verdanken wir nicht zuletzt einer erfolgreichen Kickstarterkampagne. Pünktlich zur Spiel waren die ersten Exemplare fertig und Titan Forge Games präsentierte und verkaufte das Armymals in Essen.

Ok, es ist bunt, es gibt Tiere und Panzer, worum geht es hier eigentlich??
Das Spiel ist ein Strategiespiel, in dem jeder der Spieler zwei Panzer befehligt und Siegpunkte sammeln muss. Unser Hauptszenario war ein klassisches „Capture the Flag“. Wir spielten, bis ein Spieler acht Punkte hatte. Dabei brachte das Erobern einer gegnerischen Fahne vier Punkte, die Zerstörung eines feindlichen Panzers zwei und Nebenmissionen einen Siegpunkt. Als Nebenmission galt beispielsweise seinen Zug in Kontakt mit zwei gegnerischen Panzern zu beenden.

Achja, die Tiere… Damit das ganze möglichst knuffig und lustig daherkommt sind alle Charaktere niedliche Tiere, die verballhornte Namen bekannter Feldherren und Staatspersonen tragen. Beispiele gefällig? Jaguarus Caesar, Joan D’Sharc, Rammel, Winston Chinchill.. na, rollen sich euch schon die Fußnägel hoch? Kommt, einer geht noch, mein persönlicher Liebling: Narwhaleon Bonaparte. 😀

Zu Beginn wählt jeder Spieler aus drei ihm zugeteilten Charakteren einen Commander und zwei Panzerfahrer. Der Commander kann seine Commander-Fähigkeit nutzen, um die Panzer zu unterstützen, die Panzerfahrer können während des Spiels von ihrer Fahrerfähigkeit gebrauch machen. Jeder Charakter hat sowohl Commander- als auch Fahrerfähigkeiten und kann zu Beginn nach belieben eingesetzt werden.

Reihum starten die Spieler einen Panzer, danach ist der andere Panzer an der Reihe, gespielt wird auf einer Hexfeldkarte mit diversen Hindernissen. Jeder Charakter hat ein Profil, das ihm eine Grundbewegung und Schuss-Reichweite vorgibt.
Zu Beginn des Zugs würfelt der aktive Spieler mit sechs Würfeln. Die Seiten zeigen Ziffern, Drehsymbole, Schusssymbole und Eicheln. Die Ziffern können dazu benutzt werden die Bewegungs oder Schussreichweite zu erhöhen. Drehsymbole erlauben eine Neuausrichtung innerhalb eines Hexfeldes, ansonsten muss für jede 60° Drehung ein Bewegungspunkt ausgegeben werden. Die Schusssymbole geben die Schusskraft an und die Eicheln bringen Eicheln, diese benötigt man um Aktionskarten zu spielen oder die Commanderfähigkeit zu nutzen. Aktionskarten erhält man für Zahlenpärchen.
Hat man einmal gewürfel darf man beliebig viele Würfel zur Seite legen und bis zu zweimal neu würfeln.

Bei uns gings direkt mit ordentlich Krawumm los. Ich scheiterte daran, mir den Weg zur gegnerischen Fahne frei zu schießen, wodurch ich ordentlich Schadensmarker auf meiner Charakterkarte ansammelte. Anschließend gelang es mir irgendwie die Fahne doch noch in meinen Besitz zu bringen und den halben Weg mit ihr zu meiner Basis zurückzulegen, bevor der Panzer dann endgültig hops ging und die Fahne wieder zu ihrer Heimatbasis teleportiert wurde. Zerstörte Panzer gelangen wieder, wie neu, zu ihrer Startposition, dürfen in der nächsten Runde aber nicht kämpfen.
Mein zweiter Panzer versuchte es an einer anderen Basis und wurde ebenfalls auf der Rückfahrt aufgerieben. Die Panzer zu trennen war wohl mein Hauptfehler.
Im Grunde war es ein wildes Gewürfel und eine ziemliche Glückssache, was man sich im Zug erwürfelt. Am Ende wurde nicht eine Fahne erobert, sondern der Sieg durch die meisten Abschüsse errungen. Laut den Titan Forge Mitarbeitern waren wir die ersten, die sich gegenseitig aufgerieben hatten. Alle Spieler vor uns haben einfach die Fahnen gesammelt.

Ich finde das Spiel ist ein lustiges Spiel für Leute, die schon immer Spaß an Games wie „Worms“ oder ähnlichem hatten, die bunten Farben und die lustigen Tiere sorgen dafür, dass man es sogar jemandem unterjubeln kann, der nicht auf militärische Spiele steht. Mit einem zweiten Spiel lässt sich Armymals sogar zu acht spielen.
Die größte Schwäche liegt im hohen Glücksanteil. Gerade wenn sich zwei Panzer Rohr an Rohr gegenüberstehen kommt es nur noch auf die Würfelhand an. Vom Strategiegehalt würde ich dieses Spiel irgendwo zwischen King of Tokyo und Risiko einordnen.
Armymals scheint nach dem ersten Test ein „Gute Laune Spiel“ mit schön gemachten Spielelementen zu sein, dessen taktische Tiefe man nicht zu ernst nehmen sollte.

Link zur Armymals Kickstarter-Seite. (externer Link in neum Tab)

In den kommenden Tagen werden noch weitere Rückblicke zu Spielen von der „Spiel“ 2014 folgen.
Den Einführungsartikel zu der Reihe findet ihr hier. (klick mich)
Den Artikel zum Conan Brettspiel gibts hier. (klick me like one of your hyborian girls)

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Spiel 2014 Rückblick: Conan

Der Redakteur dieses Blogs hat sich von einem postspielokalyptischen Zombie wieder in jemanden verwandelt, der ansatzweise drei Gedanken in sinnvoller Reihenfolge aneinander reihen kann.
Deshalb geht es jetzt endlich los, mit meinen Berichten zu den Spielen der diesjährigen Internationalen Spieltage, die ich anspielen konnte.

Der Anfang mach direkt ein Kraftpaket: Conan von Monolith Games.
Das Spiel befindet sich noch im Prototypenstatus und soll Anfang 2015 über eine Kickstarterkampagne finanziert werden. Deshalb waren die Spielelemente noch nicht in der endgültigen Form in Essen zu sehen.

Unser Team vom Brückenkopf und Tabletop Insider bekam eine extra Runde des Spiels spendiert. Zusammen mit dem Illustrator Florian Stitz, der auch immer mal wieder für den TTI zuständig ist, fanden wir uns zu viert ein, um ein Piktendorf mal ordentlich auf den Kopf zu stellen.

Spiel_2014_Conan

Die Rollen verteilten sich wie folgt: Christian durfte mit Conan die Muskeln spielen lassen, Marcel schlich sich mit dem Diebescharakter Shevata durch die Schatten und ich durfte mit der agilen Valeria beweisen, dass es im Kampf nicht nur auf reine Muskelkraft ankommt.
Florian übernahm die Rolle des bösen Overlords und schickte uns die Pikten auf den Hals.

Für die Helden war das Ziel des Szenarios eine entführte Prinzessin aus dem Dorf zu retten, die Florian geheim in einer der Hütten versteckt hatte, und den Anführer der Pikten zu töten und als Beweis seinen Kopf mit nach Hause zu bringen. Der Overlord wollte das natürlich verhindern.

Jeder Spieler hatte einen Charakterbogen vor sich, auf dem die Grundeigenschaften vermerkt waren, währen der Overlord unsere Feinde in einer Reihe vor sich ausliegen hatte.

Die Helden mussten sich von draussen ins Dorf schleichen und die Hütten durchsuchen, bis sie die Hütte mit der Prinzessin gefunden hatten. Dabei trafen Conan, Valeria und Shevata natürlich auf ungemütliche Pikten, die bekämpft werden wollten.

Um beim Conan-Spiel Würfel für einen Kampf zu generieren oder um weiter als die Grundbewegung zu laufen müssen die Spieler Ausdauerpunkte, hier durch Glassteine dargestellt, auf die entsprechenden Aufgaben auf dem Charakterbogen verteilen. Je nach Eigenschaft gibt es ein unterschiedliches Limit für die Ausdauerpunkte, die man für eine Aktion ausgeben kann. Man sollte nicht alle auf einmal verpulvern, da die Helden auch noch Ausdauer zum Verteidigen brauchen.
Florian als Overlord musste ebenfalls Ausdauer ausgeben, um seine Krieger zu aktivieren. Dabei ist die Einheit, dessen Karte links vor dem Overlord liegt am günstigsten. Wurde sie aktiviert wandert sie ans Ende der Reihe und ist damit die teuerste Karte. Karten können auch mehrmals in einem Zug aktiviert werden, kosten dann natürlich entsprechend Ausdauerpunkte.

Spiel_2014_Conan_Veleria

Conan prügelte sich mit mächtigen Rundum-Schlägen direkt durch mehrere Feinde gleichzeitig, während Valeria sich flink einen nach dem anderen vornahm und ihre Geschwindigkeit ausnutzte.
Der leise und verschlagene Shevata schlüpfte währenddessen unbemerkt an den Feinden vorbei und spähte schnell eine Hütte nach der anderen aus.

Spiel_2014_Conan_Veleria_2

Am Ende des Zuges mussten wir uns entscheiden, ob wir unsere Charaktere aktiv lassen oder denen eine Runde Pause gönnen. Aktive Charaktere regenerieren weniger Ausdauerpunkte, deaktivierte regenerieren mehr, können dafür allerdings nur auf Attacken der Feinde reagieren und nicht aktiv das Spielgeschehen beeinflussen. Der Overlord regeneriert konstant seine Ausdauerpunkte.
Erleidet ein Held Schaden verliert er dauerhaft Ausdauerpunkte und wird dadurch schwächer, bis keine Punkte mehr übrig sind und der Held damit tot oder einfach nur handlungsunfähig ist.

Spiel_2014_Conan_ConanMiniatur

Bald war die Prinzessin von Shetava gefunden und wurde von ihm aus dem Dorf getragen. Damit Shetava nicht unter der Last zusammen brach musste er einen Großteil seiner vorher zusammen gelooteten Ausrüstung zurücklassen. Conan und Valeria entledigten sich noch der restlichen Pikten, besonders den Blockern, die einen Helden auf einem Feld festhalten und erst besiegt werden müssen, bevor man weiterzieht.
So machte Valeria kurz für Conan den Weg frei, der dann mit dem erstrittenen Kopf des Piktenanführers das Dorf verlassen konnte.
Damit war das Szenario für die Helden gewonnen.

Spiel_2014_Conan_RettungPrinzessin

Das Einführungsszenario spielte sich wie eine typische Conan Geschichte. Ins Dorf schleichen, Feinde umbringen, mit der Prinzessin abhauen und noch schnell ein Kopfgeld kassieren. Was so einfach und banal klingt wurde durch das Ausdauersystem ziemlich spannend. Wir mussten uns immer wieder überlegen, ob es sinnvol ist alles auf eine Karte zu setzen und sich komplett zu verausgaben oder doch lieber die Puste für spätere Runden zu sparen.

Obwohl die Spielmaterialien auf der Messe noch einfache Ausdrucke waren und der Overlord seine Kreaturenkarten auf einem Holztablett hin und her schob (welches trotz seiner Laubsägeoptik perfekt für das Spiel geeignet war.) machten die Grafiken ordentlich was her und transportierten das Feeling des Hyborischen Zeitalters.
Die Miniaturen bestanden auf der Messe noch aus Resin und waren sehr Detailreich. In der Kaufversion sollen die Figuren aus hochwertigem Kunststoff gefertigt werden. Die Figur von Conan soll noch einmal komplett neu modelliert werden, damit sie besser zu den Artwors von Illsutrator Adrian Smith passt. Ich hoffe, dass durch das einfachere Material nicht zu viele der tollen details hinterher absaufen.

Wenn ihr das Testspiel aus Sicht von Christian sehen wollt empfehle ich euch den entsprechenden Artikel auf der Seite des Brückenkopfes. (externer Link in neuem Tab)

Link zu Monolith Games auf Facebook (externer Link in neuem Tab)

In den kommenden Tagen werden noch weitere Rückblicke zu Spielen von der „Spiel“ 2014 folgen.
Den Einführungsartikel zu der Reihe findet ihr hier. (klick mich)

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Internationale Spieltage ’14

Die Blätter werden gelb, der Wind wird kälter und die Tage kürzer.
Das bedeutet: Es wird wieder Zeit für die Internationalen Spieltage oder kurz „Spiel“.

Spiel Logo

Wie jedes Jahr richtet der Friedhelm Merz Verlag in der Messe-Essen die Spiel aus, die größte Publikumsmesse für Gesellschaftsspiele. Auf der Spiel haben die Besucher die Möglichkeit Neuheiten auf dem Gesellschaftsspielmarkt zu testen und direkt zu kaufen. Viele kleine Verlage aus aller Welt stellen ihre Produkte dort zum ersten Mal einem größeren Publikum vor.
Neben klassischen Brett- und Kartenspielen umfasst das Angebot unter anderem auch Tabletop, Pen and Paper- und Live-Rollenspiel.

Die Räumlichkeiten der Spiel beherbergen auch diesmal wieder die Comic Action. Die Comic Action bietet einen Überblick über den internationalen Comicmarkt und gibt Nachwuchszeichnern die Möglichkeit sich auf der Zeichnerallee zu präsentieren. Auch einige deutsche Webcomic-Schaffer geben sich die Ehre und zeichnen Live nach den Wünschen ihrer Besucher.

Ich selbst werde wieder meine Tabletop Insider und Brückenkopf-Online Kollegen am Stand des Verlag Martin Ellermeier unterstützen.
Für Tabletopfreunde hat der Brückenkopf bereits eine praktische Übersicht aller Hobby-relevanten Stände gebastelt. (externer Link in neuem Tab)



Die Internationalen Spieltage 2014 finden von Donnerstag 16.10. bis Sonntag 19.10. in Essen statt.

Die Ticketpreise:
Tageskarte für Erwachsene 11.50 EUR
Tageskarte für Kinder (bis 12 Jahre) 6,50 EUR
Tageskarte Schüler, Studenten, Rentner, Schwerbehinderte 8,50 EUR
Tageskarte für Familien: für max. 5 Personen (max. 2 Erwachsene, Kinder dürfen nicht älter als 12 Jahre sein oder müssen einen Schülerausweis vorzeigen) 26,– EUR

Dauerkarte für Erwachsene 27,– EUR
Dauerkarte für Kinder (bis 12 Jahre) 15,50 EUR
Dauerkarte für Schüler, Studenten, Rentner, Schwerbehinderte 18,– EUR

Gruppen ab 10 Personen erhalten zusätzlich Rabatt. Es lohnt sich also spontan vor den Kassen Gruppen zu bilden 😉

Die Öffnungszeiten:
Donnerstag bis Samstag: 10:00Uhr bis 19:00Uhr
Sonntag: 10:00Uhr bis 18:00Uhr

Quelle: Friedhelm Merz Verlag (externer Link in neuem Tab)

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Ashes- Dark Side of the Moon Tripod

Auf der SPIEL präsentierte das Entwicklerteam vom hexfeldbasierenden Tabletop Ashes- Dark Side Of The Moon ihr Spiel.

AshesTripodFront

Die vier Studenten haben den weiten Weg aus China auf sich genommen um dem erupäischen Publikum ihre Idee eines Mech-Tabletops näherzubringen. Für die vier war es der erste Besuch der SPIEL und überhaupt die erste Reise nach Europa.
Die Modelle bestehen aus lasergeschnittener Architekturpappe. Fasziniert von den kleinen Bauteilen kaufte ich mir einen Tripod und baute ihn gestern zusammen.
Da die Mechs in dem Spiel modular sind lagen kleine Neodymmagnete bei um die einzelnen Baugruppen austauschbar zu machen. Neben der Bauanleitung lagen auch noch Stat-Cards für die einzelnen Baugruppen bei.

Auf der Seite des Brückenkopfs findet ihr einen Artikel zum Spiel und dem Messeauftritt des Ashes Teams. (externer Link in neuem Tab)
Demnächst soll dort auch ein ausführliches Review zu einem größeren Modell folgen.

Mein Modell werde ich ersteinmal unbemalt lassen, da mich die Papier-Optik fasziniert.

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Spiel 2013 Sa. & So.

Dieses Jahr habe ich drei von vier Tagen der SPIEL besucht.
Den Donnerstag habe ich bereits in einem anderen Artikel zusammengefasst.
Hier nun ein kurzer Überblick über Samstag und Sonntag.

(Die Fotos sind leider nicht so toll geworden, da ich nur mit dem Smartphone unterwegs war.)

Halle3

Samstag war ich hauptsächlich als Helfer für den Stand des Verlag Martin Ellermeier auf der SPIEL.
Dort gab es neben der neusten Ausgabe des Tabletop Insider vor allem Dropzone Commander zu sehen. Neben einem tollen Diorama mit beleuchteten Hochhausmodellen gab es einen Tisch mit dem Cityscape-Pappgelände für Testspiele.
Da wir genug Leute waren hatte ich trotzdem viel Zeit über die Messe zu wandern und Spiele anzutesten.
Sonntag war ich dann nocheinmal privat dort und half beim Verlag Martin Ellermeier noch beim Abbau.

TTIRollUp

DZCDiorama

DZC

Unter anderem konnte ich Admirals Order probespielen.
Admirals Order ist eine, in liebevoller Handrbeit hergsetellte Seeschlacht-Simmulation in der Zeit Napoleons. Ein Spieler steuert die französischen Schiffe, der Gegner die Engländer.
Um über die Hexfelder zu navigieren benötigt man die passenden Handkarten, die einem erlauben sich in oder aus dem Wind zu drehen, mehr Segel zu setzen oder im Kampf besondere Geschütze abzufeuern.
Bei dem Design des Spiels wurde viel Wert auf die Historie gelegt. Die Flotten sind nach den historischen Vorlagen zusammengestellt und die einzelnen Schiffe tragen die Namen ihrer großen Vorbilder. Die kleinen Holzmodelle tragen tatsächlich die Namen auf den Seiten eingebrannt. Die Szenarios richten sich nach tatsächlich stattgefundenen Auseinandersetzungen. Im Testspiel wurde ein französisches Schiff, dass sich angeschlagen von Irland aus in die Heimat bewegte, von zwei kleinen britischen Schiffen gestellt. Ziel des Franzosen war es über eine festgelegte Spielfeldkannte zu entkommen während die Briten ihn daran hindern mussten. Der Franzose entkam in dieser Partie, da die britischen Seeleute nicht schnell genug wenden konnten um ihm nachzusetzen.
Das Spielmaterial verdient bei diesem Spiel besonderes Augenmerk. Die kleinen Schiffchen werden in einer korkgepolsterten Holzschatulle aufbewahrt. Wenn die Masten der Schiffe zerstört werden nimmt man sie eifnach aus den Rümpfen. Auch der Rest des Spiels wirkt sehr hochwertig.
Mit der Trafalgar Erweiterung lässt sich auch diese berühmte Seeschlacht nachstellen. Dafür soll man aber dann schon ein Wochenende einplanen.
Soviel Holz und Handarbeit in Deutschland hat allerdings auch einen Preis. Das Grundspiel kostet 148€ die „Trafalgar Edition“ Erweiterung 98€.
Derzeit ist das Spiel ausverkauft und muss vorbestellt werden.

AdmiralsOrder

Rampage ist ein Familienspiel bei dem es nicht um große Strategie sondern eher um Fingerfertigkeit geht.
Jeder der bis zu vier Spieler steuert ein hölzernes Monster über das Spielfeld, dessen Ziel es ist möglichst viele Punkte zu sammeln. Dies macht man, indem man Gebäude einreißt, Meepel (die Spielfigürchen) frisst oder anderen Monster die Zähne ausschlägt.
Die Monster werden über das Spielfeld gesteuert indem man die Holscheibe, die die Füße des Monster symbolisieren, über das Spilfeld schnippt. Bleiben diese auf dem Bürgersteig um eines der Häuser stehen, darf man sein Monster auf das Haus fallen lassen. Jede Etage auf der dann nichts mehr steht wandert in den Besitz des Spielers. Weitere Möglichkeiten Zerstörung zu säen sind das Umpusten der Gebäude oder Gegner. Dafür legt der Spieler sein Kinn auf den Kopf des Monsters und pustet einfach. Die Monster dürfen auch Autos gegen Häuser oder andere Monster werfen. Am Ende des Zuges darf das Monster so viele Meepel fressen, wie in seinem Bereich des Spielfeldes liegen und wie es noch Zähne hat. Über Aktionskarten, die zu Beginn des Spiels ausgeteilt werden, kommen noch mehr Optionen hinzu.
Das Spiel endet, wenn alle Gebäude eingerissen sind und jeder Spieler noch einmal an der Reihe war.
Das Spiel macht Spaß ist aber leider nur für bis zu vier Spieler. Fraglich ist auch, wie lange die Spielmaterialien durchhalten.

Rampage
Auf dem Bild ist die extra große Demo-Version des Spiels zu sehen

Das Brettspiel Escape ist im Tabletop-Universum von Eden angesiedelt. Die Charaktere die man in Eden per Maßband über das postapokalyptische Tabletop-Gelände schickt müssen in diesem Brettspiel über Spielfelder aus einem Forschungsbunker entkommen. Das Spiel spielt sich recht einfach. Jeder Charakter hat bestimmte Werte und Fähigkeiten, die ihm im Kampf Vor- und Nachteile bringen. Die Miniaturen sind typische Tabletop-Modelle, die man selber anmalen kann.
Das Spiel wurde über Kickstarter finanziert und befindet sich teilweise noch in der Entwicklungsphase. Die modellierten Türen auf dem Bild sind Teil der Kickstarter Kampagne gewesen und werden so nicht im Einzelhandel im Spiel enthalten sein.

Escape

Warteschlange ist ein polnisches Spiel, dass im Polen der 80er Jahre zur Zeit der Planwirtschaft spielt. Jeder darf die Waren kaufen, die er zum Leben braucht, allerdings gibt es immer zu wenig. Deshalb hat sich eine Kultur des Schlange-Stehens ausgebildet. Jeder Spieler hat eine Einkaufsliste und fünf Familienmiglieder, die sich durch Aktionskarten einen guten Platz in den Schlangen vor den Läden erkämpfen müssen. Werden zu wenig Waren geliefert oder steht man zu weit hinten bleibt einem immer noch die Möglichkeit auf dem Schwarzmarkt an die benötigten Sachen zu kommen. Das Spielprinzip wirkt simpel aber unterhaltsam. Die Aufmachung und Verpackung ist wirklich gut. Dem Spiel liegen Regelhefte in mehreren Sprachen bei. In den Heften finden sich auch Aufkleber in der entsprechenden Sprache, die man über die Textfelder der Aktionskarten kleben kann. In dem Regelheft sind zudem historische Fotos der polnischen Zustände und Informationen zur Realität in der kommunistischen Planwirtschaft der 80er Jahre. Die Grundstimmung des Spiels wirkt eher heiter-zynisch als bedrückend, wie die Realität vermutlich war.

Warteschlange

Dieses Jahr war leider die Zahl der LARP Händler weiter gesunken. Gerade kleinere Handwerker wie Rüstungs- und Waffenbauer waren so gut wie nicht vertreten. Groß war nur der Stand von Mytholon. Dazu kamen Händler die Fantasy-Zubehör verkauften, etwa Kleidung, Schreibfedern usw. nicht alles unbedingt auf LARP beschränkt.

In der Zeichnerallee traf ich einige Bekannte und kaufte Comics, die ich mir direkt signieren ließ.

Auf diesem Bild seht ihr meine Ausbeute der SPIEL 2013. Teils gekauft, teils geschenkt bekommen, teils gewonnen.

Ausbeute

Ich hatte dieses Jahr eine wirklich tolle SPIEL. Nur die Hallen fand ich nicht so schön. Ich hoffe nächstes Jahr findet die MEsse wieder in den anderen Hallen statt.

Was waren eure Highlights, was habt ihr euch gekauft, was fandet ihr nicht so gut? Teilt eure Meinung in den Kommentaren.

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Spiel 2013 Tag 1

Gestern startete die diesjährige „Spiel“.
Schon am ersten Tag waren die Hallen engenehm gefüllt und die Spieltische unter Dauernutzung. Bereits kurz nachdem die Hallen sich um 10 Uhr für das Publikum geöffnet hatten kamen die ersten Leute mit Taschen und Sackkarren voller Spiele wieder heraus, um ihre Einkäufe zum Auto zu bringen.

Die neue Aufteilung gefällt mir perönlich nicht so gut. Anstatt in vielen kleinen Hallen ist die Messe auf drei große aufgeteilt. Dadurch sind die Hallen etwas unübersichtlich geworden und man kann sie sich nicht mehr so gut einteilen.
Insgesamt konnte ich vier Spiele antesten.

Pegasus veranstaltet dieses Jahr wieder die Trolljäger Quest zum Tabletop/Rollenspiel Hybrid „Quest„. Dabei ist man in den Messehallen per Smartphone auf der Jagd nach QR-Codes, die einen, wenn man die entsprechende Ap auf das Phone geladen hat, mit Ausrüstung für den Charakter versorgen.
Fühlt man sich gerüstet genug um den Kampf gegen den Troll anzutreten, kehrt man zum Pegasus Stand zurück und bekommt einen Charakter mit der gefundenen Ausrüstung und tritt gegen das Monster an.
Dieses Jahr spielt man allerdings nicht auf einem einfachen Spielfeld sondern auf einem großen Touchscreen, der die Charaktere und deren Ausrüstungskarten erkennt und auch noch das Würfeln für einen übernimmt.
Stellt man die Figur auf den Bildschirm erscheinen neben der Figur Aktionssymbole, die sich durch Berührung aktivieren. Wählt man beispielsweise Bewegung erscheint um die Figur herum ein Radius in dem man den Charakter neu positionieren darf. Für ausgeschaltete Gegner erhält man Schätze, die man am Schluss gegen Quest Einsteigerabenteuer und andere Preise eintauschen kann. Mein Hauptpreis war ein Quest Charakter von den Shakes & Fidget Machern inklusiver signierter Ausrüstungskarte.

Quest

Ebenfalls bei Pegasus gibt es das Brettspiel zum Roman „Die Zwerge“ jetzt als Sonderausgabe inklusive bemalter Spielfiguren, was es letztes Jahr nur in Verbindung mit der limitierten Ausgabe gab.

Die_Zwerge

Bei dem Spiel „Vikings“ (Vertrieben vom Heidelberger Spieleverlag) steuert man eine Wikingermannschaft durch nordische Gewässer um die Frauen der anderen Dörfer zu rauben.
Damit man sich dabei nicht ganz so schlecht vorkommt sehen die Frauen eher nach willigen Opfern aus, deren Biografie sich vermutlich wie die der Mädchen von Seite 1 lesen würde.
Die Schiffe steuert man per Windkarten, von denen man sechs auf der Hand hat, durch die Gewässer. Dazu kann man sein Schiff mit Helden aufwerten, die Boni geben. Leider nehmen diese den Frauen den Platz auf dem Schiff weg und mann muss sich entscheiden ob man lieber eine starke Mannschaft oder viel Platz für Beute haben will. Zwischendruch kommt es noch zu Konflikten mit einer umherstreifenden Seeschlange und den anderen Drachenbooten, bei denen auch mal die Frauen ihren Besitzer wechseln können.
Alles in allem sind die Regeln dieses schon recht sexistischen Spiels schnell gelernt. Das Spielprinziep ist nicht kompliziert, daher leider auch nicht allzu tiefgehend.

Viking

King of Tokyo“ ist ein lustiges Würfelspiel um riesige Monter, die Tokyo plattmachen wollen.
Jeder Spieler darf in seinem Zug bis zu drei mal die sechs Würfel werfen und sich die besten Symbole rauslegen. Je nach Symbol erhält man Siegpunkte, Energie, Lebenspunkte oder verteilt Schläge an die anderen Monster.
Das Monster, das in Tokyo steht erhält jede Runde die es dort ist zwei Siegpunkte hinzu, muss aber ordentlich Schläge einstecken. Gewonnen hat der Spieler, der als erster 20 Siegpunkte erreicht hat. Für die grünen Energie-Würfel, die man durch die Blitz-Symbole erhält, kann man sich Ausrüstung kaufen.
Das Spielprinzip ist wirklich simpel macht aber trotzdem Spaß. Gerade als kleines Spiel zwischendruch oder um die Stimmung beim Spieleabend anzuheitzen scheint das gut geeignet.

KingofTokyo

Im Spiel „Cosmic Empires“ von Innovative Games Creation, übernimmt man das Kommando über eine Raumflotte und erkundet den Weltraum. Zu Beginn sind die Weltraumfelder noch verdeckt und man fliegt quasi blind in den Raum. Dabei kann man auf leeren Raum, Planeten, Asteroidenfelder, Raumstationen, Piraten oder das schwarze Loch treffen.
Jeder Spieler wählt zu Beginn des Spiels eine seiner drei Auftragskarten geheim aus. Diesen Auftrag muss man erfüllen, um das Spiel zu gewinnen. Aufträge können zum Beispiel sein, dass man eine gewisse Anzahl Planeten beherrschen muss. Um ihre Ziele zu erreichen bauen die Spieler ihre Flotten aus und rüsten ihre Schiffe mit Schilden und zusätzlicher Bewaffnung aus. Neben den eigenen Hauptmissonen gibt es auch noch offene Aufträge, die von allen Spielern gleichzeitig abgearbeitet werden können und Boni geben oder einem zu anderen Vorteilen verhelfen.
Das Spiel ist hübsch aufgemacht und das Spielprinzip interessant. Durch Einschränkungen in der Beweglichkeit der Flotte und manchmal zähen Kämpfen
kann sich die Situation allerdings etwas festfahren. Wer sich für ein Besiedlungs- und Aufbau-Weltraumspiel interessiert sollte Comsic Empires am besten selber einmal testen um zu sehen, ob es das bietet, was man erwartet.

Space

Bei den Tabletop-Spielen gibt es auch einiges zu entdecken.
Unter anderem hat Mantic Games die ersten Prototypen des Mars Attacks Kickstarters ausgestellt und Gale Force Nine zeigt neue Modelle für Dungeons and Dragons und Dust.

DunDGF9

DundDGF92

DustGF9

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Spiel 2013

So, ab morgen ist es dann wieder soweit, internationales Publikum wird die Essener Messehallen auf der Suche nach neuen Spielen und Comics fluten.

Spiel Logo

Dieses Jahr finden die „Internationalen Spieletage Spiel ’13“ vom 24. bis 27. Oktober statt.
Anders als in den Vorjahren muss die Spiel aus den gewohnten Hallen weichen, da diese umgebaut werden. Anstatt in den bekannten Hallen findet die Veranstaltung nun in Halle 1, Halle 2, Halle 3 und der Galeria statt.
Halle 1 beheimatet vornehmlich die kleineren und spezialisierten Verlage. In Halle 2 wird sich das finden was man vorher von der Halle 6 gewohnt war, also zum großen Teil Fantasy und Science Fiction Spiele aller Art. Ebenfalls in Halle 2 befindet sich diesmal die Comic-Action. In halle 3 haben sich unter anderem die großen Familienspielverlage angesiedelt. Die Galerie ist eher eine Futtermeile mit Hüpfburgen und ähnlichem.

Auch bei der Anfahrt solltet ihr die andere Hallenaufteilung berücksichtigen. War man es in den vergangenen Jahren gewohnt den Osteingang als Haupteingang zu benutzen (ja, der wo immer eine riesige Schlange am Geldautomaten war) wird man dieses Jahr wohl durch den Süd und Westeingang in die Welt der Würfel, Karten, Pappschachteln, Spielfiguren, Rollenspieler und Comics gelangen. Die U11 sollte euch vom Essener HBF direkt dorthin bringen.

Geöffnet ist die Spiel
Donnerstag bis Samstag 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr
und Sonntag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Eintrittspreise:
Erwachsene zahlen für einen Tag 11,50€, Studenten, Schüler etc. 8,50€, Kinder bis 12 Jahre 6,50€.
Darüberhinaus gibt es noch Dauerkarten, Gruppentickets und im Vorverkauf auch Eintrittskarten inklusive Fahrkarte für den Nahverkehr und so weiter. Genauere Informationen greift ihr am besten auf der Homepage des Merz Verlags ab.

Ich wünsche allen viel Spaß auf der Spiel. Vielleicht trifft man sich ja.
Ich werde von meinen Erlebnissen vermutlich hier in irgendeiner Form berichten. 😉

Quelle: Merz-Verlag (externer Link in neuem Tab)

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Neue Homepage des Tabletop Insider

Das unabhängige deutsche Tabletop Magazin „Tabletop Insider“ hat eine neue Homepage.
Klickt auf das Banner und ihr gelnagt zu der Seite. (externer Link in neuem Tab)

TTI Banner

Nicht ganz nebensächlich: Die 11. Ausgabe des Tabletop Insider ist im Druck und soll vorraussichtlich auf der „Spiel“ in Essen erhältlich sein. ( Halle 2 am Stand 2-E127 )

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