Spielrunden-Starter Teil 3: „Halt mal kurz“

Du hast zum Spieleabend geladen, so langsam tröpfeln die Gäste rein und ihr wollt schon mal mit einem kurzen Spiel loslegen, um das Eis zu brechen?
Da habe ich ein paar Spiele-Tipps, mit denen alle in Stimmung kommen. Die Empfehlungen haben drei Dinge gemeinsam: Sie sind schnell erklärt, die Spielerzahl ist sehr variabel und sie funktionieren auch gut mit Gelegenheitsspielern.

Teil 3: „Halt mal kurz“

halt-mal-kurz_gesamt

Kurzübersicht:
Autor: Mark-Uwe Kling
Verlag: Kosmos
Typ: Kartenspiel
Spieler: 3 – 5
Dauer laut Hersteller: 20 Minuten
Altersempfehlung: ab 8 Jahre

Worum geht’s?

Das Känguru, Friedrich-Wilhelm, Krapotke, Herta und Mark-Uwe Kling sitzen am Stammtisch. Da packt das Känguru ein Kartenspiel aus, das es sich zusammen mit Mark-Uwe ausgedacht hat.
Wer die Känguru-Geschichten von Mark-Uwe Kling kennt, weiß, dass sich dieses Spiel in den Grenzen von „Witzig“ und „Nicht witzig“ bewegt und anarcho-kommunistisch geprägt ist. Man könnte es als Mau Mau mit Sonderregeln bezeichnen. Zwischendurch kommt es zur Umverteilung der Karten, Polizisten führen Personenkontrollen durch, Nazis bekommen eine gepfeffert und es wird Schnick Schnack Schnuck gespielt. Der- oder Diejenige, der/die als erste/erster seine/ihre Karten/Kartinnen losgeworden ist, gewinnt.

Wie spielt sich’s?

Im Grunde wie Mau Mau oder Uno oder alle ähnlich geprägten Spiele – nur Actionreicher. Es gibt zwei Kartenkategorien (witzig und nicht witzig) und drei Symbole (Känguru, Pinguin und Kleinkünstler). Gespielt werden kann Kategorie auf Kategorie oder passendes Symbol auf passendes Symbol. Manche Karten, wie „Halt mal kurz“ erlauben es, Karten seinen Mitspielern aufs Auge zu drücken. Bei Schnick Schnack Schnuck fordert man einen Mitspieler heraus und spielt darum, wer wen eine Karte gibt. Zwischendurch tauchen auch Nazis auf. Alle müssen auf die Karte draufhauen, wer als zuletzt zuschlägt, bekommt eine Karte. Schlägt jemand aber auf die Polizei (die den Nazis sehr ähnlich sieht), erhält er dafür zur Strafe eine Karte. Danach führt die Polizei noch eine Personenkontrolle durch, und ein Spieler wird bestimmt, der offen spielen muss.

Die kompletten Regeln erklärt Mark-Uwe Kling in Form einer typischen Känguru-Geschichte. Die Regeln sind aber auch noch mal in Kurzform zusammengefasst.
Oder ihr lasst euch die Geschichte einfach vorlesen. (externer Link n neuem Tab)

halt-malkurz-witzig_nicht-witzig

Fazit

Fans von den Känguru Chroniken und den Nachfolgewerken werden sofort mit dem spiel warm. Viele Gags der Reihe sind hier in Kartenform umgesetzt, sogar Ratzupaltuff kommt vor. Doch auch jeder, der Spaß an nicht ganz Bier ernsten Spielen hat, wird „Halt mal kurz“ mögen, wenn es etwas actionreicher am Tisch zugehen darf. Zwischendurch sind etwas Taktik und Reaktionsvermögen wie bei Halli-Galli gefragt.

Die Reihe wird fortgesetzt…

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