Spielrunden-Starter Teil 1: Wo ist das Gehirn?

Du hast zum Spieleabend geladen, so langsam tröpfeln die Gäste rein und ihr wollt schon Mal mit einem kurzen Spiel loslegen, um das Eis zu brechen?
Da habe ich ein paar Spiele-Tipps, mit denen alle in Stimmung kommen. Die Empfehlungen haben drei Dinge gemeinsam: Sie sind schnell erklärt, die Spielerzahl ist sehr variabel und sie funktionieren auch gut mit Gelegenheitsspielern.

Teil 1: Wo ist das Gehirn?

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Kurzübersicht:
Autor: James Ernest
Verlag: Truant Spiele
Typ: Kartenspiel
Spieler: 3 – 8
Dauer laut Hersteller: 15 Minuten
Altersempfehlung: ab 12 Jahre

Worum geht’s?

Die Spieler sind Zombies, die in einem Fast-Food-Imbiss arbeiten. Jeder hat eine Hand voll Aufgaben, die erledigt werden müssen. Erst dann hat er oder sie Feierabend und darf nach Hause. Einige Aufgaben benötigen etwas mehr Grips. Blöderweise steht der ganzen Schicht nur ein Gehirn zur Verfügung.

Wie spielt sich’s?

Wo ist das Gehirn? hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Die englische Original-Version wurde 1997 veröffentlicht. Trotzdem lässt sich das Kartenspiel sein Alter nicht anmerken.
Die Regeln sind einfach: Jeder Mitspieler muss alle seine Handkarten loswerden. Wer es als erster schafft, hat gewonnen. Dummerweise sind die Spieler Zombies und daher nicht gerade clever, und für manche Aufgaben benötigen sie das Gehirn. Von den Karten bekommt jeder zu Beginn sieben ausgeteilt. Das Gehirn wird durch einen sechsseitigen Würfel repräsentiert. Die Karten stellen zumeist Jobs dar. Jeder Job, der ausgespielt wird, hat einen Effekt. Manche bleiben auch als Objekte vor dem Spieler liegen. Die Jobs verlangen Handarbeit. Je nach Komplexität braucht ein Zombie eine oder beide Hände für seine Aufgabe. Er kann also folglich zwei Einhand- oder einen Zweihand-Job erledigen. Einige Jobs, sind so verzwickt, dass sie nur von jemandem mit dem Gehirn erledigt werden können. Diese rosa Karten tragen das Gehirn-Symbol nebst einer Zahl. Die Zahl ist die Schwierigkeit, die der Job hat. Der Spieler mit Gehirn kann die rosa Karten wie einen normalen Job ausspielen, muss aber nach jeder dieser Karten mindestens den aufgedruckten Wert würfeln, sonst wird das Gehirn fallen gelassen.
Fällt das Gehirn auf den Boden, stoppt das Spiel, und eine Versteigerung beginnt. Dafür befinden sich unter den 100 Karten auch Biet-Karten. Reihum gibt jeder der kann und mag ein Gebot ab. Der mit der höchsten Biet-Karte erhält das Gehirn und beginnt den nächsten Spielzug.
Diese Spielweise geht so lange weiter, bis ein Sieger feststeht.

Besonderen Witz erhält Wo ist das Gehirn? durch die Kartenaktionen. So muss etwa der Nachbar eine zusätzliche Karte ziehen, das Gehirn wird fallengelassen oder man haut sich selbst in die Pfanne und muss zwei Karten ziehen, um einen Job zu erledigen. Zur allgemeinen Unterhaltung tragen auch die launigen Kartentexte bei: „Ich werde es Ihnen herausbringen lassen. – Ein flüchtiger Hauch von Mitgefühl gefolgt von einer Ewigkeit an Gleichgültigkeit.“

Fazit

Wo ist das Gehirn? ist ein amüsantes, schnelles Spiel, das jeder verstehen kann, der schon mal Mau-Mau gespielt hat. Durch die Möglichkeit, es mit bis zu acht Spielern zu spielen, eignet es sich auch für größere Runden und lässt sich gut bei einem gemütlichen Beisammensein aus der Tasche ziehen. Der etwas trashige Zombie-Humor lässt die Arbeit im Fast-Food-Imbiss nicht trocken werden.

Die Reihe wird fortgesetzt…

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