Lasst die Maschinen rotieren!

Es herrscht Krieg, im Spiel Empire Enginge. Die vier dampfbetriebenen Imperien Kestrel-Dominion, Nova Centralis, Sylphanischer Staatenbund und Gralsprälatur kämpfen darum, die große Maschine, die die Welt zusammen hält, wieder in Gang zu setzen.
Jeder Spieler steuert dabei die Geschicke seines Imperiums mit Hilfe zweier Maschinen, die mit Zahnrädern angetrieben werden.

EmpireEngine_Box

Pegasus Spiele hat mir ein Exemplar von Empire Engine zum Anspielen zur Verfügung gestellt.

Kurzübersicht:
Titel: Empire Engine
Autoren: Chris Marling und Matthew Dunstan
Spieler: 2 bis 4
Dauer (laut Herstellerangabe): 20 bis 40 Minuten
UVP: 9,95 €
Inhalt: 22 Karten, 56 kleine Holzwürfel und 1 Anleitung

EmpireEngine_Inhalt

Empire Enginge ist ein Taktikspiel. Es gilt, im Laufe des Spiels, die meisten Rohstoffe in seinen Vorrat zu sichern. Gespielt wird über acht – bei zwei oder vier Spielern – oder neun – bei drei Spielern – Runden.
Jeder Spieler hat vor sich zwei Maschinen liegen, sie bestimmen, welche Aktionen er diese Runde ausführen darf. Jeweils die oberste Aktion wird in der laufenden Runde von allen Spielern in der gleichen Phase ausgeführt. Um die Maschinen bewegen zu können, stehen den Spielern Zahnräder zur Verfügung. Jedes Zahnrad verfügt über zwei Werte. Die Zahnräder werden verdeckt den Maschinen zugeordnet. Welchen der beiden Werte man dem Rad zuordnet zeigt ein Rohstoffmarker an. Nur dieser gibt den Mitspielern einen groben Hinweis darauf, welche Aktion der Gegner gewählt haben könnte. Die Zahlen reichen von 0 bis 3 und erlauben jeweils eine 90° Drehung im Uhrzeigersinn.

Alle Hobby-Imperialisten decken gleichzeitig ihre Karten auf und führen gleichzeitig die neu eingestellten Aktionen durch. Diese gliedern sich in drei Phasen: 1. Bewaffnung, Produktion und Erfindung, 2. Angriff und Verteidigung sowie 3. Export und Bergung.
In der ersten Phase können Waren und Soldaten aus dem Vorrat in den eigenen Aktionsbereich verschoben oder eine Erfindung direkt in den Wertungsbereich transportiert werden. In der zweiten Phase werden die Kampfaktionen ausgelöst. Hier setzen die Kontrahenten ihre Soldaten aus dem Aktionsbereich ein, um ihre Nachbarn zu attackieren und Rohstoffe zu stehlen. Wer bereits während der Planung einen Angriff befürchtet, kann Verteidigung wählen und damit einen Angriff abwehren.
Die Aktionen in der letzten Phase transferieren Soldaten oder Waren in den Wertungsbereich. Der Wertungsbereich ist vor Angriffen sicher, kann aber auch nicht mehr für eigene Aktionen genutzt werden. Die dort liegenden Rohstoffe zählen während der Schlusswertung.

Die Regeln sind schnell gelesen und verinnerlicht. Übersichtskarten helfen, während des Spiels den Überblick zu behalten. Die vier Spieler starten alle mit den gleichen Bedingungen. Zusätzlich können aber auch die Sonderfähigkeiten der Imperien genutzt werden. Diese stehen auf den Rückseiten der Übersichtskarten und sollen zufällig verteilt werden. Die Fähigkeiten geben jedem Imperium eine einzigartige Sonderfähigkeit und verändern ein wenig die taktische Ausrichtung der Spieler.

Fazit:
Bei Empire Engine kommt es darauf an, seine Gegner richtig einzuschätzen. Dabei muss der eigene Aktionsbereich richtig verwaltet werden. Wer alle Rohstoffe schnell in den Wertungsbereich holt, kann später vielleicht nicht mehr die richtigen Aktionen durchführen oder die Zahnräder mit Rohstoffen markieren, um die alternative Zahl zu nutzen. Ein Spieler mit einem prall gefüllten Aktionsbereich ist allerdings ein beliebtes Opfer für Kriegshandlungen.
Empire Engine ist damit ein Spiel für Taktiker und Bluffer, die mehrere Züge im Voraus planen können. Von Inhalt, Preis und Umfang ist Empire Engine ein typisches Spiel für zwischendurch oder wenn beim Spieleabend noch auf den fünften Mitspieler gewartet wird.

Weitere Informationen zum Spiel und den Bezugsmöglichkeiten findet ihr auf der Website von Pegasus Spiele (externer Link in neuem Tab)

Advertisements
Getaggt mit , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: