Angeflauscht: Smash Up Kuschelatttacke

Von Pegasus gibt es eine neue Erweiterung für das Kartenspiel Smash Up: Kuschelattacke.
Mit dieser Erweiterung ziehen Schmusekätzchen, Feen, Prinzessinnen und Mystische Pferde in den Kampf um die Basen.

In dieser Kurz-Rezension möchte ich euch den Inhalt des Sets vorstellen.

SmashUp–Kuschelattacke_Schachtel

Wie bei bisher allen Smash Up Erweiterungen kann dieses Set zu zweit auch ohne das Grundspiel gespielt werden, um Kuschelattacke zu dritt oder viert spielen zu können wird das Grundspiel oder eine der anderen Erweiterungen benötigt.

Wer mehr über das Grundspiel und die Geek Edition von Smash Up erfahren möchte, kann ->diesen Artikel<- von mir lesen.

Inhalt:
– 80 Spielkarten (je 20 Karten pro Fraktion)
– 8 Basiskarten (je 2 Basen passend zu einer Fraktion)
– 1 Stanzbogen mit Siegpunktemarkern
– 4 Kartentrenner (um die Kuschelattacke in die Geek Edition einzusortieren)
– 1 Regelheft

SmashUp_Kuschelattacke_Inhalt

Das Spielprinzip ist simpel:
Die Spieler legen ihre Kreaturen an die Basen an, bis die Gesamtsumme der an einer Basis anliegenden Stärkepunkte den Wert der Basis erreicht hat. Dann wird die Basis zerstört und die Spieler erhalten die entsprechenden Siegpunkte. Derjenige mit den meisten Stärkepunkten bekommt die ersten Siegpunkte, der Zweite die nächsten usw.
Zusätzlich können die Spieler in ihrem Zug Aktionskarten spielen, um das Spielgeschehen zu beeinflussen.

Jede der vier Fraktionen hat natürlich ihre Besonderheiten.
Die Kätzchen spielen ihre Flauschigkeit aus und können andere Kreaturen damit kontrollieren. Bekannterweise hat jede Katze neun Leben, daher lassen sich manche Karten der Katzen opfern, um andere Vorteile zu erlangen. Besonders deutlich wird dies mit den beiden Katzen-Basen. Die Gasse der coolen Katzen erlaubt, dass dort eine Kreatur geopfert werden kann, um eine weitere Karte zu ziehen. Das Haus der neun Leben nimmt alle Kreaturen auf, die an einer anderen Basis zerstört wurden. Sollten beide Basen offen ausliegen, kann es zu einer regelrechten Kreaturenwanderung zwischen den beiden kommen.

Die Prinzessinnen gebieten über ihre Untertanen. Nach belieben schicken sie andere Kreaturen umher oder zerstören sie. Einige der Prinzessinnen haben ihre Fähigkeiten sogar als Talent, sie können ihre Fähigkeit also nicht nur beim Ausspielen sondern jede Runde nutzen. Neu sind auch die Erbstücke. Diese geben einer Kreatur einen Stärkebonus und können nicht zerstört werden.

Die Feen sind Trickser. Ihre Kreaturen und Aktionskarten geben dem Spieler zusätzliche Aktionen oder erlauben es, in einer Runde mehrere Kreaturen auszuspielen.

Bei den Mystischen Pferden zählt der Zusammenhalt. Die Pferde geben sich gegenseitig Boni, wenn mehrere von ihnen an einer Basis versammelt sind. Friendship is magic…

Braucht man dieses Set? Unbedingt!
Die Fraktionen bringen nicht nur schlagkräftige neue Fähigkeiten – vor allem die Feen dürften sich gut mit vielen Fraktionen kombinieren lassen – sondern auch schöne Anspielungen auf die Popkultur. Die Kätzchen spielen mehr als deutlich auf den Katzenhype im Netz an, während die Mystischen Pferde die Brony Bewegung zitieren und bei den Prinzessinnen ist der Bezug zu den Disney-Interpretationen bekannter Märchengestalten nicht zu übersehen.
Natürlich gehört eine gute Portion Geek-Humor dazu, um mit Kätzchen und Prinzessinnen gegen Roboter, Aliens und Bärenkavallerie in den Kampf um die Basen zu ziehen.

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