Hütten-Run – Shadowrun Wochenende

Sechs Rollenspieler, eine Hütte, ein langes Wochenende und jede Menge Action im Seattle des Jahres 2072.

Unsere Pen and Paper Gruppe hatte es endlich geschafft ein Wochenende in einer einsamen Hütte zu verbringen und zu zocken.
Wir mieteten uns ein kleines Ferienhaus, direkt am Rothaarsteig, und packten die Shadowrun-Charakterbögen aus. Leider überschnitt sich unser Wochenende mit der RPC in Köln, was mir zumindes ein paar Bauchschmerzen bereitete.

Hütte

Direkt am Donnerstagabend setzten wir einen Run fort und suchten im Auftrag von Knight Errant einen Untergrundboss namens „Junior“. Dieser entpuppte sich Freitagabend als ein Ork, der auf Kosten der Oberwelt ein Wohltäter im Orkuntergrund war. Durch ein gutes Angebot seinerseits wurde unsere Gruppe davon überzeugt, Knight Errant zu erzählen, er wäre unauffindbar.

Der sonnige Freitag wurde tagsüber zu einer Wanderung und gemütlichem Grillen genutzt, bevor wir das Abenteuer fortsetzten.

Am verregneten Samstag kam dann ein Action-Run auf uns zu.
Es ging um die Entführung eines frisch gebackenen Konzern-Angestellten auf seiner Initiationsparty im 28. Stock des Konzernhochhauses.
Der Konzern wusste sich auf allen Ebenen gegen uns zu wehren. Am meisten hatte unser Decker unter den Hacks seines Konzern-Gegenspielers zu leiden. Unser Drohnenrigger hatte da noch den einfachsten Job und saß gemütlich im Auto während seine Drohnen Gelmunition durch den Ballsaal schossen. Mein Magier ließ zwar auch die Drecksarbeit von einem Erdgeist erledigen, war aber immerhin mitten im Gefahrenbereich.
Parker, das Entführungsopfer, entpuppte sich dann als unser Auftraggeber, der uns dafür benutzte, um aus dem Konzern zu kommen. Leider verfügte er über kein Geld, um uns zu bezahlen. Sein Plan war es, sich an einen besser zahlenden Konzern zu verkaufen und uns dann zu entlohnen. Die Gruppe zerstritt sich darüber, an wen wir ihn verkaufen sollen und wer hier eigentlich wen verarscht so sehr, dass es in einem Mexican standoff endete. Dieses wurde dann Sonntag, um vier Uhr morgens, durch den Decker beendet, der, tödlich getroffen, seine Granaten zündete und so die gesamte Gruppe ausradierte.
Aus Sicht eines Rollenspielers ein sehr gelungenes Ende des Abenteuers.

Karte vom 2. Run

Karte vom 2. Run

Sonntag wurden wir um zehn Uhr von der Vermieterin aus der Hütte gekegelt. Dies verschaffte mir noch genug Zeit, um doch noch auf der Role Play Convention in Köln vorbei zu schauen. Ich war auch nur ein klein wenig übernächtigt. Meine Erlebnisse auf der RPC könnt ihr –>hier<– nachlesen.

Das Hüttenwochenende war spitze und ich sehne einer Wiederholung herbei.

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