Review: Supreme Display Case

Leser dieses Blogs haben vermutlich mitbekommen, dass der Autor (ich) ein Faible für Actionfiguren hat. Leider sind gerade die großen Figuren im 1/6 Maßstab mit ihrer Stoffkleidung ein echter Staubmagnet. Zum Glück gibt es speziell für Figurenliebhaber Display Cases, die Figuren vor Staub und allzu unvorsichtigen Fingern unserer Gäste schützen sollen.

Ultimate Aufgebaut

Auf der letzten „Spiel“ im Oktober 2013 habe ich für meine ThreeA Figuren ein Supreme Display Case von Ultimate Guard erstanden.
Meine Erfahrungen mit diesem Produkt möchte ich mit meiner Blogleserschaft in Form eines Reviews teilen.

Preislich bewegt sich dieses Case etwas unterhalb seiner Konkurrenz. Im Netz findet man dafür Preise zwischen 55€ und 70€.

Verpackung:

Das Supreme Display Case wird in Einzelteilen in einem flachen Karton geliefert. Die empfindlichen Acrylteile sind mit Folie gegen Kratzer geschützt.

Ultimate Verpackung

Ultimate Ausgepackt

Bestandteile:

Das Case besteht aus einem Deckel und einem Bodenteil sowie vier einzelnen Wänden.
Deckel und Boden sind identisch. Das Teil hat jeweils auf der Ober- und Unterseite eine umlaufende Nut, in der die Wände eingesetzt werden.
Dadurch, dass die Nut auf beiden Seiten des Bodens und Deckels sind, kann man mehrere der Cases übereinander stapeln. Ultimate Guard bietet vier Scheiben als Expansion Pack an. Damit lässt sich mit zwei kompletten Cases ein drei stöckiger Turm bauen.
Der Clou and Deckel und Bodenteilen ist, dass sie zweigeteilt sind und einen flachen Hohlraum besitzen. Die beiden Hälften werden mit Neodymmagneten aufeinander gehalten. Der Hohlraum dient als Stauraum, etwa für Echtheitszertifikate, zusätzliche Waffen oder Hände, wie sie viele 1/6 Figuren haben.
Boden und Deckel bestehen aus opakem, schwarzem Acryl und glänzen so stark, dass meine Kamera auf die Reflexion der Tischlampe scharf stellt, anstatt auf die Deckel.
Die Wände sind klar und ohne Kratzer oder Schlieren.

Zusammenbau:

Das gute Stück muss natürlich erstmal zusammengebaut werden.
Der Zusammenbau ist nicht ganz einfach. Zuerst müssen die Wände in den Fuß gesteckt und dann der Deckel aufgesetzt werden. Das Problem ist, dass die Wände in den Schlitzen etwas Spiel haben und dadurch nach vorne und hinten kippen. Dadurch wird das ein ziemliches Gefummel, alle Wände gleichzeitig in die Schlitze des Deckels zu bekommen. Eigentlich bräuchte man ein zweites paar Arme um das problemlos zusammen zu setzen. Blöderweise macht man bei der ganzen Aktion Fingerabdrücke auf die Scheiben. Wer den vollen Durchblick bei den Scheiben behalten will, sollte dabei Handschuhe tragen.
Die Fächer lassen sich recht einfach öffnen, indem man die obere Hälfte des Deckels ein Stück dreht.
Das Case hat keine Tür, also muss die Figur hineingestellt werden, bevor man den Deckel aufsetzt.
Für den Zusammenbau wird kein Werkzeug benötigt.

Ultimate Boden

Ultimate MagnetDeckel

Verarbeitung:

Ultimate Guard bewirbt den Supreme Display Case auf der Homepage mit folgenden Worten:
„Dieses Case wurde ohne Spritzgußtechnik hergestellt und ist somit frei von unschönen Einspritzpunkten, wie sie ähnliche Cases anderer Hersteller aufweisen.“
Das stimmt, es sind keine Einspritzpunkte vorhanden. Trotzdem lässt die Verarbeitung und damit das Aussehen an einigen Stellen zu wünschen übrig.
Am auffälligsten ist, dass einer der Magnete nicht da sitzt, wo er hingehört. Durch einen kleinen Versatz in der Magnetposition sitzt die obere Hälfte des Deckels nicht genau auf der unteren und es entsteht eine unschöne und ärgerliche Kante. (Zumindest bei meinem Exemplar)
Weitere Schönheitsfehler sind bei dem Schlitz zu finden. Stellenweise ist an dem die Kante ein wenig abgesplittert – unschön.
Ebenfalls unschön ist, dass die Scheiben nicht überall lückenlos aufeinander treffen. Irgendwo bleibt immer ein kleiner Spalt.

Ultimate Versatz

Ultimate MAgnete und Kratzer

Fazit:

Wenn das Case erstmal steht und die Figur platziert ist schaut es sehr gut aus. Die schwarze Farbe wirkt edel und die Scheiben erlauben einen ungetrübten Blick auf die Figur. Durch den umständlichen Zusammenbau und der dabei entstehenden Erschütterungen lassen sich wackelige Figuren nur bedingt gut in dem Supreme Display Case aufstellen. Wer es dennoch machen möchte muss eventuell auf einen Figurenständer zurückgreifen.
Bis auf den Versatz des oberen Teils des Deckels fallen die weiteren Schönheitsfehler im Alltag nicht weiter auf. Trotz der vielleicht noch vertretbaren Mängel kann man überlegen, ob man nicht etwas mehr Geld in ein Case investieren will. Für ca. 30€ mehr gibt es sogar Cases mit eingebeauten Spots.
Das Case bietet Platz für mehrere Figuren, wobei es bei mehr als drei schon sehr beengt zugeht.

Link zu Hersteller-Seite: Ultimate Guard (externer Link in neuem Tab)

Habt ihr Erfahrungen mit Virtinen oder anderen Präsentationszubehör für Figuren gemacht? Dann teilt eure Erfahrung doch in den Kommentaren.

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