Spiel 2013 Tag 1

Gestern startete die diesjährige „Spiel“.
Schon am ersten Tag waren die Hallen engenehm gefüllt und die Spieltische unter Dauernutzung. Bereits kurz nachdem die Hallen sich um 10 Uhr für das Publikum geöffnet hatten kamen die ersten Leute mit Taschen und Sackkarren voller Spiele wieder heraus, um ihre Einkäufe zum Auto zu bringen.

Die neue Aufteilung gefällt mir perönlich nicht so gut. Anstatt in vielen kleinen Hallen ist die Messe auf drei große aufgeteilt. Dadurch sind die Hallen etwas unübersichtlich geworden und man kann sie sich nicht mehr so gut einteilen.
Insgesamt konnte ich vier Spiele antesten.

Pegasus veranstaltet dieses Jahr wieder die Trolljäger Quest zum Tabletop/Rollenspiel Hybrid „Quest„. Dabei ist man in den Messehallen per Smartphone auf der Jagd nach QR-Codes, die einen, wenn man die entsprechende Ap auf das Phone geladen hat, mit Ausrüstung für den Charakter versorgen.
Fühlt man sich gerüstet genug um den Kampf gegen den Troll anzutreten, kehrt man zum Pegasus Stand zurück und bekommt einen Charakter mit der gefundenen Ausrüstung und tritt gegen das Monster an.
Dieses Jahr spielt man allerdings nicht auf einem einfachen Spielfeld sondern auf einem großen Touchscreen, der die Charaktere und deren Ausrüstungskarten erkennt und auch noch das Würfeln für einen übernimmt.
Stellt man die Figur auf den Bildschirm erscheinen neben der Figur Aktionssymbole, die sich durch Berührung aktivieren. Wählt man beispielsweise Bewegung erscheint um die Figur herum ein Radius in dem man den Charakter neu positionieren darf. Für ausgeschaltete Gegner erhält man Schätze, die man am Schluss gegen Quest Einsteigerabenteuer und andere Preise eintauschen kann. Mein Hauptpreis war ein Quest Charakter von den Shakes & Fidget Machern inklusiver signierter Ausrüstungskarte.

Quest

Ebenfalls bei Pegasus gibt es das Brettspiel zum Roman „Die Zwerge“ jetzt als Sonderausgabe inklusive bemalter Spielfiguren, was es letztes Jahr nur in Verbindung mit der limitierten Ausgabe gab.

Die_Zwerge

Bei dem Spiel „Vikings“ (Vertrieben vom Heidelberger Spieleverlag) steuert man eine Wikingermannschaft durch nordische Gewässer um die Frauen der anderen Dörfer zu rauben.
Damit man sich dabei nicht ganz so schlecht vorkommt sehen die Frauen eher nach willigen Opfern aus, deren Biografie sich vermutlich wie die der Mädchen von Seite 1 lesen würde.
Die Schiffe steuert man per Windkarten, von denen man sechs auf der Hand hat, durch die Gewässer. Dazu kann man sein Schiff mit Helden aufwerten, die Boni geben. Leider nehmen diese den Frauen den Platz auf dem Schiff weg und mann muss sich entscheiden ob man lieber eine starke Mannschaft oder viel Platz für Beute haben will. Zwischendruch kommt es noch zu Konflikten mit einer umherstreifenden Seeschlange und den anderen Drachenbooten, bei denen auch mal die Frauen ihren Besitzer wechseln können.
Alles in allem sind die Regeln dieses schon recht sexistischen Spiels schnell gelernt. Das Spielprinziep ist nicht kompliziert, daher leider auch nicht allzu tiefgehend.

Viking

King of Tokyo“ ist ein lustiges Würfelspiel um riesige Monter, die Tokyo plattmachen wollen.
Jeder Spieler darf in seinem Zug bis zu drei mal die sechs Würfel werfen und sich die besten Symbole rauslegen. Je nach Symbol erhält man Siegpunkte, Energie, Lebenspunkte oder verteilt Schläge an die anderen Monster.
Das Monster, das in Tokyo steht erhält jede Runde die es dort ist zwei Siegpunkte hinzu, muss aber ordentlich Schläge einstecken. Gewonnen hat der Spieler, der als erster 20 Siegpunkte erreicht hat. Für die grünen Energie-Würfel, die man durch die Blitz-Symbole erhält, kann man sich Ausrüstung kaufen.
Das Spielprinzip ist wirklich simpel macht aber trotzdem Spaß. Gerade als kleines Spiel zwischendruch oder um die Stimmung beim Spieleabend anzuheitzen scheint das gut geeignet.

KingofTokyo

Im Spiel „Cosmic Empires“ von Innovative Games Creation, übernimmt man das Kommando über eine Raumflotte und erkundet den Weltraum. Zu Beginn sind die Weltraumfelder noch verdeckt und man fliegt quasi blind in den Raum. Dabei kann man auf leeren Raum, Planeten, Asteroidenfelder, Raumstationen, Piraten oder das schwarze Loch treffen.
Jeder Spieler wählt zu Beginn des Spiels eine seiner drei Auftragskarten geheim aus. Diesen Auftrag muss man erfüllen, um das Spiel zu gewinnen. Aufträge können zum Beispiel sein, dass man eine gewisse Anzahl Planeten beherrschen muss. Um ihre Ziele zu erreichen bauen die Spieler ihre Flotten aus und rüsten ihre Schiffe mit Schilden und zusätzlicher Bewaffnung aus. Neben den eigenen Hauptmissonen gibt es auch noch offene Aufträge, die von allen Spielern gleichzeitig abgearbeitet werden können und Boni geben oder einem zu anderen Vorteilen verhelfen.
Das Spiel ist hübsch aufgemacht und das Spielprinzip interessant. Durch Einschränkungen in der Beweglichkeit der Flotte und manchmal zähen Kämpfen
kann sich die Situation allerdings etwas festfahren. Wer sich für ein Besiedlungs- und Aufbau-Weltraumspiel interessiert sollte Comsic Empires am besten selber einmal testen um zu sehen, ob es das bietet, was man erwartet.

Space

Bei den Tabletop-Spielen gibt es auch einiges zu entdecken.
Unter anderem hat Mantic Games die ersten Prototypen des Mars Attacks Kickstarters ausgestellt und Gale Force Nine zeigt neue Modelle für Dungeons and Dragons und Dust.

DunDGF9

DundDGF92

DustGF9

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