gamescom 2012

Am Samstag besuchte ich zusammen mit r3mon die gamescom in Köln. Trotz aller Befürchtungen war die Messe nicht überfüllt und die Luft in den Hallen war wesentlich angenehmer als die Hitze draußen.
Alle Bilder dieses Posts stammen von r3mon.

Ich bin ja eigentlich kein Gamer. Also kein Gamer in digitalen Welten. PC und Konsolenspiele machen tierisch Spaß und ich spiele gerne aber ich bin nicht hinter den neusten Spielen und der besten Hardware hinterher. Das letzte Spiel, das ich mir gekauft habe und auch gerne spiele ist LIMBO (externer Link in neuem Tab).
Daher kann ich nicht nachvollziehen wieso sich so viele Besucher stundenlang für ein paar Minuten Probezocken anstellen. Die gamescom bietet, was Wartezeiten angeht, noch bessere Unterhaltung als die Top-Achterbahn in einem Freizeitpark.

Trotzdem habe ich einen gewissen Respekt vor den Leuten, die das auf sich nehmen um ihr Hobby zu leben.
Ich finde es allerdings sehr schade, dass FSK bedingt, die ganze Action hinter hohen Wänden stattfindet. Stellt man sich nicht an, um in den Stand zu kommen, gibt es nur Plakatwände und manchmal einen Trailer zu sehen.

Mehr Text und noch viel mehr Bilder…

Ich bin dazu gekommen Rayman Legends am Stand von Ubisoft anzuspielen. Mit dem Displaycontroller der Wii u kann man per Berührung die Spiellandschaft manipulieren und so den Spieler, der Rayman kontrolliert, unterstützen.

Wirklich interessant wurde es für mich in der Retro Ecke. Eine große Auswahl an alten Heimcomputern und Konsolen standen für die Besucher bereit. Highlights waren die alten Spielhallenautomaten und der Flipper.

Ein besonderer Automat war das Basketballspiel. Beide Spieler haben vor sich eine Reihe von Knöpfen, mit denen sie den Ball in Richtung des gegnerischen Korbs katapultieren können.

Für Nostalgiker, die alte Spiele auf neuen Geräten spielen wollen, könnte die Pandora interessant sein: Ein Open Source Handheld der mit seinem Linux Betriebssystem eigentlich ein Mini-Computer ist. Auf der Pandora können Spieleklassiker emuliert werden, bis hin zu den 3D Spielen der Play Station 1. Dank Wifi, Bluetooth, USB Port und zwei SD Slots können eine Menge Daten mit dem Gerät verwaltet werden. Firefox läuft, ebenso wie Textverarbeitungsprogramme. Als Eingabemöglichkeiten bietet die Pandora eine vollständige QWERTY-Tastatur, Steuerkreuz, Buttons, Schultertasten, Analog Sticks und Touchscreen mit Stylus. Die Pandora kann ebenfalls per TV Out an einen Fernseher angeschlossen werden.
Auf einem Demo Gerät war sogar Android installiert und es konnten Android Spiele gespielt werden.
Mehr Informationen zur Pandora findet ihr hier. (externer Link in neuem Tab)

Und noch mehr für den Retro-Fan…

Mein LARPer und Bastler Herz schlug beim Blizzard Kostüm Wettbewerb schneller. Die Qualität der Kostüme war teilweise auf einem professionellem Niveau. Gewinnerinnen waren:
1. Platz Barbarenkriegerin aus Diblo III, 2. Platz Dämonenjägerin aus Diablo III und 3. Platz Nachtelfendruidin aus World of Warcraft.

Die gamescom war interessant und laut. Obwohl es micht nicht so sehr mitgerissen hat war die Messe den kleinen Abstecher nach Köln wert. Die Verantwortlichen haben aus dem letzten Jahr gelernt und den Samstag durch eine zusätzliche Halle und Kartenbegrenzung entschärft. Vor Ort waren nur Nachmittagskarten erhältlich, die erst ab 14 Uhr verkauft wurden.

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